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Was sagt das Grundgesetz zum Familiennachzug

Alia Ahmad. Die im Grundgesetz verbrieften Menschenrechte gelten für Staatsbürger und Ausländer gleichermaßen. So heisst es im ersten Absatz: “Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.” Der Artikel 3 des Grundgesetzes unterstreicht dies: “Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich”. Demzufolge gelten die in den darauffolgenden Artikeln niedergeschriebenen Grundrechte für alle in Deutschlang lebenden Menschen. Dazu zählen unter anderem die in Artikel 6 zu Ehe, Familie und Kindern verbrieften Grundrechte: “Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung. […] Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.” Wie ist die aktuelle Diskussion um die verschärften Bedingungen für den Familiennachzug subsidär Schutzberechtigter vor diesem verfassungsrechtlichen Hintergrund einzuordnen? Ist es nicht erstaunlich, dass in einem Rechtsstaat wie Deutschland Gesetze und Ausführungsbestimmungen erlassen werden, die sich nur schwer mit dem Grundgesetz und den in ihm festgeschriebenen Rechten vereinbaren lassen? Gelten diese Grundrechte etwa nur für manche, stehen nur manche Familien “unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung”? Die Behauptung, es ginge lediglich darum, die Familienzusammenführung in einem rechtsstaatlichen Rahmen zu organisieren, verschleiert die Tatsache, dass hier dem Geist des Grundgesetzes zuwider gehandelt werden soll, um rechten Gruppierungen entgegenzukommen. Ihre Fundamentalopposition gegen den Familiennachzug untermauern sie mit fadenscheinigen Argumenten, die nur bereits Überzeugte überzeugt. Nicht überzeugen lassen sich davon jedoch all jene Staatsbürgerinnen und Staatsbürger Deutschlands , welche die universellen humanistischen Werte hochhalten anstatt sie Partikularinteressen unterzuordnen. Natürlich gibt es Gründe für die Angst, welche die die wachsende Zahl von Flüchtlingen bei einigen hervorruft. Aber diese Angst sollte sie nicht blind machen für die bemerkenswerten Erfolgsgeschichten von Flüchtlingen: Sogar Menschen, denen nur subsidärer Schutz zuerkannt wurde, ist es ...

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“لم الشمل” والدستور الألماني

علياء أحمد. لا يميز القانون الأساسي أو الدستور الألماني (Grundgesetz) في ألمانيا في حقوق الإنسان الأساسية بين الألمان وغيرهم، حيث تقول أولى مواده: “يؤمن الشعب الألماني بأن للإنسان حقوقاً لا يجوز انتهاكها ولا التخلي عنها، وتعد قاعدة أساسية للتعايش بين البشر في كل مجتمع، وللسلام والعدالة في العالم”. هو إذ يؤكد في مادته الثالثة أن: “جميع البشر متساوون أمام القانون”، فهذا يفضي بداهة إلى شمول تلك الحقوق الأساسية المتضمنة في مواده جميع البشر القاطنين في ألمانيا، كالمادة السادسة المتعلقة بالزواج والأسرة والأطفال: يحظى الزواج وشؤون الأسرة بحماية خاصة من قبل الدولة ورعاية الأطفال مهمة ملقاة على عاتق الأهل وتعنى الدولة بمراقبتها. على ذلك، ينبغي التساؤل حول ما يجري تداوله عن تشديد الشروط الخاصة بمن يمكنهم الحصول على حق “لم شمل الأسرة” من الأشخاص الحاصلين على الحماية الثانوية. فإنه من المستغرب في “دولة قانون” كألمانيا، ألا تنسجم القوانين التنفيذية والإجراءات الحكومية تماماً مع  الحقوق التي يكفلها الدستور الألماني دون تمييز بين البشر، ومن ضمنها حقوق الأسرة. فالقول بأن المقصود تنظيم موضوع لم الشمل ووضع ضوابط ومعايير له لا أكثر، فيه شيء من الالتفاف على روح القانون الأساسي، بما يتماشى مع مطالبات فئات يمينية تتبنى مواقف متشدّدة تجاه مسألة لم الشمل بذرائع واهية، لا تقنع مواطنيها أنفسهم ممن يملكون رؤية مختلفة ويتمسكون بالقيم الإنسانية السامية دون مواربة أو خضوع لمصالح حزبية ضيقة. ليس خافياً أن هناك أسباباً أثارت مخاوف لدى البعض من تزايد أعداد اللاجئين، لكن لا يجب لتلك المخاوف أن تمنع أصحابها من رؤية قصص النجاح المتميزة للاجئين، حتى من ذوي “الحماية الثانوية”، الذين انخرطوا في سوق العمل وتحولوا من متلقّين للمساعدات إلى “دافعي ضرائب” مثلاً. لقد “قام الشعب الألماني بمنح هذا القانون الأساسي لنفسه إدراكاً لمسؤوليته أمام الله والبشر”، وفق ما ورد في مقدمته، وتعزّزت القيم الإنسانية الواردة فيه من خلال الاتفاقيات والمعاهدات الدولية التي صادقت عليها ألمانيا، ومنها اتفاقية اللاجئين لعام 1951 والبروتوكول الملحق فيها عام 1967. فهل ستهمش ...

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Die Schwere des siebten syrischen Märzes

Khawla Dunya. Schriftstellerin aus Syrien Uns Syrerinnen und Syrern hat sich jedes Jahr im Monat März eine neue Tür geöffnet. So war unser März stets erfüllt von Trauer und Freude zugleich. Der Frühling kommt, öffnet die Fenster des Hauses und lässt Vorfreude aufkommen. Doch mit ihm kommt der Abgrund der Ungewissheit. Am 8. März 1963 ergriff die Baath-Partei die Macht. Es war ein Tag des Jubels und Beifalls, der den Frauentag in den Schatten stellte, welcher an der Türschwelle verblühte. Es folgt der Tag der Lehrer und danach der Muttertag, der mit dem Nowruz-Neujahrsfest zusammenfällt. Ein dauernder Konflikt der beiden Feiertage, den es schon so lange gibt wie das kurdische Neujahrsfeuer, das auf der Bergspitze entfacht wird. Im März 2011 begann die Revolution und von Neuem erstrahlte der März und das Herz jeder syrischen Mutter ging in Flammen auf. In diesem März des siebten Jahres lodern in uns Erinnerungsstücke: Bilder des Tötens und der Flucht gen Norden, Süden, Osten und Westen. Diese werden dann zu Chroniken, in denen wir das lesen, was über uns geschrieben wird. In periodischen Berichten jener Fronten, die so viele waren, dass sie das Ausmaß der Zerstörung, das sie verursachten nicht sahen.. Es kommt der internationale Frauentag und zwingt uns erneut zu mahnen: Dies ist nicht bloß ein Feiertag! Wir wollen weiterhin an das erinnern, was vor der Revolution hätte verändert werden müssen und an all das, was wir während der letzten sieben Jahre verloren haben. Welch großer Verlust es doch ist! Unermeßliche Verluste! Bibliotheken, Länder, ja, ganze Meere des Scheiterns. Die Revolution lebt weiter, im Blut der Syrerinnen und der Syrer, die ihnen zur Seite stehen. Es folgt der Jahrestag der Revolution, begleitet vom blinden Einmarsch in Ost-Ghouta im Süden und Afrin im Norden. Dies ließ uns den angestauten Konflikt über die Voreiligkeit, mit der ...

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الآذار السابع من عمرنا السوري الثقيل

خولة دنيا* في كل عام كان آذار يفتح باباً جديداً لنا، نحن السوريات/السوريين. ولطالما كان آذارنا مليئاً بالقهر والفرح معاً. يأتي الربيع يفتح نوافذه مهلاً، ثم يدخل لجّة المجهول. عام 1963 استولى حزب البعث على السلطة، فكان الثامن من آذار يوماً للهتاف والتصفيق، يخفي يوماً للمرأة كان من المفروض أن يزهر على عتباتها دون جدوى. بعده يأتي عيد المعلم ويليه عيد الأم يتشابك مع عيد النيروز في صراع طالما كان دامٍ، كُلما أشعلت نار على رأس جبل. جاءت الثورة لتبدأ من آذار 2011، فازهر آذار مجدداً، واشتعلت النيران في رحم كل أمٍ سوريّة، ليتوج آذارنا السابع هذا تذكارات نجمعها صوراً للقتل والنزوح شمالاً وجنوباً، شرقاً وغرباً. كما نحيلها ليوميات نقرأ فيها ماكُتب عنّا في التقارير الدورية لجهات ضاعت من كثرتها ما جمعته من دمار. جاء يوم المرأة العالمي، كان لابد أن نعيد مقولتنا: نحن لسنا عيداً، نحن ما زلنا محاولةً للتذكير بكل ماكان يجب تغييره قبل الثورة، وما لحق بنا من ضرر خلال الأعوام السبعة بعد قيامها، وكم خسرنا! استطيع أن أجمع لكن/م غُرفاً من الخسارات، لا بل بحاراً ودولاً من الخذلانات. وما تزال الثورة مستمرة في دماء السوريات ومن يساندهن من السوريين. ثم جاءت ذكرى قيام الثورة، مترافقة مع الدخول الأعمى إلى الغوطة الشرقية جنوباً، وعفرين شمالاً. مما أنسانا خلافنا المتراكم سابقاً حول أسبقية قيامها بين دمشق ودرعا، ولم يبق لدينا سوى متابعة صور بشرٍ نحن منهم، يُقتلون ويُصلبون ويُجبرون على تقديم فروض طاعةٍ لمنتصرٍ لم يجد من يضع له حدّاً، فلم يتوقف عن القتل طوال سنين ثورتنا اليتيمة. بعد أسبوعٍ من التعاسة، نتقدم محطمين إلى يوم الأم السورية – لا بل إلى نيروز سوريا – قد يكون يوماً للربيع كما نصّت عليه تعاليم عشتار أيام كان للخصب إلهة أنثى، ورّثت عيداً للخصب وللأمهات، وبؤساً لأكراد سوريا الممتحنين بسقوط حدادهم كاوا في عفرين. في آذارنا هذا، أبوابنا مغلقة.. لم يعد هناك مكاناً أو مجالاً لهروب جديد، فقط هي السماء ...

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?”Was bedeutet “Nationale Identität

Souad Abbas. Chefredakteurin Der Begriff “Heimat” wird in Deutschland weiterhin kontrovers diskutiert, insbesondere angesichts des kürzlich gemachten Vorschlags, ein Heimatministerium auf Bundesebene einzurichten. Der Missbrauch dieses Begriffs durch die Nazis spielt in die heftiger werdenden Auseinandersetzungen über Konzepte wie Heimat, Patriotismus und Identität hinein, ebenso die Monopolisierung dieses Begriffs durch die Rechten. Mit einer Wahlkampagne, in der Heimatliebe und Stolz aufs Vaterland eine wichtige Rolle spielten, gelang der AfD der Einzug in den Bundestag, was Anlass zu Versuchen war, den Rechten die Deutungshoheit über diesen Begriff wieder zu entreißen. Auch Geflüchtete, insbesondere syrische, sehen sich mit einer ähnlichen Fragestellung konfrontiert. Patriotismus nahm man in Syrien mit der Muttermilch auf, und grenzenloser Stolz auf das Vaterland war eine Selbstverständlichkeit – auch wenn dieser Stolz mit einer Reihe von “Errungenschaften” fragwürdiger Natur verbunden war. Aus Perspektive des syrischen Regimes war und ist Patriotismus ausschließlich im Rahmen genehmer politischer Positionen möglich. Ein Patriot ist durch seine Loyalität gekennzeichnet: Er ist loyal zum Führer, loyal zu den Parolen der Bath-Patei und vor allem loyal bis in den Tod. Für den Kampf gegen Israel und den Imperialismus ist der Patriot bereit, sein Leben zu geben. Natürlich gibt es auch ein oppositionelles Verständnis von Patriotismus, welches von der offiziellen Perspektive abweicht. Die langen Jahre des Krieges konfrontierten die Syrer mit Tatsachen, die beinahe so bitter wie der Krieg selbst waren. Zu Tausenden hatten sie “Wir sind _ein_ Volk” gerufen, um nur wenig später feststellen zu müssen, dass ihre Einheit Zerplitterung war, und keine Stärke in ihr lag. Die Gründe hierfür waren vielfältig und die Menschen in Syrien hatten nur wenig Einfluss auf das, was geschah. Nachdem die Syrer über viele Länder verstreut worden waren, hatte die einfache Frage “Wer bist Du?” viele Antworten bekommen. Wer Syrien vor Beginn des Kriegs verließ, besteht darauf, dass er in ...

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“الهوية الوطنية” الإشكالية المتجددة

سعاد عباس. رئيسة التحرير مازال الجدل حول مفهوم “الوطن” في ألمانيا مستمراً، وقد تزايد مؤخراً مع إطلاق دعوات لإقامة وزارة اتّحادية تحمل اسم “وزارة الوطن/Heimatministerium“، مما رفع من وتيرة النقاش حول مفاهيم كالوطن و الوطنية والهوية، في ظل اعتبارات لا يمكن تجاهلها ترى أن معنى “الوطنية” في ألمانيا ملوثٌ بتأثير النازية، إضافة إلى احتكاره من قبل اليمين، لاسيما أن حزب “البديل من أجل ألمانيا” استخدم شعارات تتعلق بـ”حب الوطن والافتخار به” لجذب الناخبين في الانتخابات الأخيرة التي أوصلته إلى البرلمان. مما أجج في المقابل محاولاتٍ لاستعادة مفهوم “الوطن” من سيطرة اليمين. في الوقت نفسه، يواجه اللاجئون، والسوريون منهم على نحوٍ خاص، أسئلة مماثلة فلطالما كان “حب الوطن” من المسلمات لديهم، والافتخار اللامحدود به أمراً بديهياً، رغم ارتباطه بسلسلة قد تكون متوهَّمة من “المنجزات”. كما أن المفهوم الرسمي لـ”الوطنيّ” في سوريا كان وما زال محتكراً في إطار المواقف السياسية المرضيّ عنها، فالوطنيّ موسومٌ ببضع ولاءات: ولاء للقائد، وللشعارات القومية، والنضال حتى الموت فداء القضايا الكبرى، وضد إسرائيل والإمبريالية. وبدوره، حمل “الوطنيّ” المعارض وسومه وتصنيفاته المسبقة أيضاً. لكنّ سنوات الحرب وضعت السوريين أمام حقائق تكاد تعادل في مرارتها الحرب ذاتها. فبعد أن خرجوا بالآلاف صارخين “الشعب السوري واحد”، ما لبثوا أن اكتشفوا -ولأسباب كثيرة أغلبها لا يد لهم فيها- أنهم أكثر بكثير من واحد وأضعف بدرجات من وهم الوحدة. وبعد أن تشتّتوا في الأصقاع تعددت الإجابات على السؤال البسيط: “من أنت؟”، فالسوري المهاجر منذ ما قبل الحرب يصرّ على تعريف نفسه استناداً لحقبة قدومه الآمنة ليوضح أنه ليس لاجئاً، والقادم الجديد قد يشدد على منطقته التي جاء منها ليجد أشباهه، أو على طريقة عبوره ليقترب من رفاق المعاناة أو ليهرب منهم، وبالتأكيد يصطف هؤلاء وأولئك حسب انقساماتهم السياسية والدينية الأسبق، فلا يوفرون فرصةً للتذكير باختلافاتهم وخلافاتهم بل وحتى لخلق خلافات أخرى. ومع اللجوء الألماني نشأت معايير تمايز أخرى فيما بينهم، بحسب نوع الإقامة، ومستوى تحصيل اللغة، فضلاً عن العمل بالأبيض أو بالأسود، ...

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Deutschland, Hate-Speech und wir

Rita Bariche Anfang des Monats ist in Deutschland das sogenannte “Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in Sozialen Netzwerken” in Kraft getreten. Der Bundestag hat dieses Gesetz im Juni letzten Jahres angenommen, um hetzerischen und extremistischen Angriffen entgegenzuwirken, bei denen die Gefahr besteht, dass sie zu tatsächlichen Übergriffen und Gewaltakten gegen Minderheiten und Geflüchtete führen. Dabei handelt es sich möglicherweise um eines der strengsten Gesetze gegen Hate-Speech. Es wendet sich gegen das öffentliche Anstacheln zu Straftaten und das Androhen von Gewalt, sowie die Verbreitung von Falschmeldungen und das Posten rassistischer Kommentare und Tweets, die Hass gegen andere verbreiten und Menschen diffamieren. Das Gesetz sieht Geldstrafen gegen Einzelpersonen und Soziale Netzwerke von bis zu 50 Millionen Euro vor, sowie die Möglichkeit einer Haftstrafe. Obwohl das Gesetz als Einschränkung der im Grundgesetz garantierten Meinungsfreiheit kritisiert wurde, wird es wohl vorerst gültig bleiben. Mit dem Scheitern der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU, Grünen und FDP ist das noch wahrscheinlicher geworden, denn die FDP gehörte zu den schärfsten Kritikern des Gesetzes. Das Gesetz ist eine weitere Errungenschaft für die Rechte von Geflüchteten, Migranten und anderen Minderheiten. Für uns ist es immer wieder schockierend, um hier ein paradoxes Beispiel zu nennen, in welchem Ausmaß Rechtsverstöße tagtäglich auf den arabischsprachigen Seiten Sozialer Netzwerke vorkommen. Es ist nur schwer erträglich, sich die feindseligen Kommentare auf Facebook oder Twitter durchzulesen, die auf Seiten und in Gruppen gepostet werden, die speziell Geflüchteten in Deutschland gelten. Bei so manch einem dieser Kommentare handelt es sich um Anstiftungen zu Straftaten und Hetze gegen bestimmte gesellschaftliche Gruppen. Gründe können etwa die Zugehörigkeit zu einer bestimmten politischen Strömung oder Konfessionsgruppe sein. Frauen und andere Menschengruppen sind auf solchen Portalen verbaler Gewalt ausgesetzt. Hinzu kommt, dass immer wieder Falschmeldungen verbreitet werden, die sensible Themen betreffen wie das Aufenthalts-, Abschiebe- und Familienzusammenführungsrecht. Unter Geflüchteten führt das schnell zu ...

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ألمانيا، خطاب الكراهية.. ونحن

شهد مطلع العام الحالي دخول قانون “تجريم خطاب الكراهية عبر وسائل التواصل الاجتماعي” في ألمانيا حيز التنفيذ، وهو قانون أقره البرلمان الألماني في نيسان إبريل من العام المنصرم لمواجهة الهجمات التحريضية والمتطرفة، التي يمكن أن تنقلب إلى اعتداءات وأعمال تخريبية وإجرامية بحق الأقليات واللاجئين. ولعله من أشد القوانين الخاصة بخطاب الكراهية الذي يشمل التشهير والتحريض العلني على ارتكاب جرائم والتهديد بالعنف، ونشر أخبار كاذبة وتعليقات وتغريدات ذات مضامين عنصرية تحض على الكراهية والإساءة إلى الآخرين، وتدعمه سلسلة من الغرامات المالية للأفراد ومواقع التواصل الاجتماعي، تصل إلى 50 مليون يورو وعقوبات تصل إلى السجن. وعلى الرغم من الانتقادات التي وجهت للقانون المذكور لجهة إنتقاصه من حرية التعبير التي كفلها الدستور الألماني، إلا أن القانون سيبقى على الأرجح سارياً، خصوصاً بعد فشل مفاوضات تشكيل الائتلاف الحاكم بين الاتحاد الديمقراطي المسيحي وحزب الخضر والحزب الديمقراطي الحر الذي كان من أبرز الداعين إلى تغييره. وفيما يحسب هذا القانون انتصاراً آخر لحقوق اللاجئين والمهاجرين والأقليات وحماية لها، مازلنا نتفاجأ على سبيل المفارقة برؤية الكم الهائل من المخالفات اليومية في المحتوى العربي لوسائل التواصل الاجتماعي، ويخيب الظن عند قراءة تعليقات عدائية على فيسبوك أو تويتر منشورة على صفحات ومجموعات للاجئين في ألمانيا يشجع بعضها على ممارسات مخالفة للقانون وتحرض ضد أشخاص أو فئات وتشهر بهم بحجة انتمائهم إلى تيار سياسي أو طائفي معين، وتزخر بعنف لفظي ضد النساء وبعض فئات المجتمع الأخرى. فضلاً عن ذلك، تشاع أخبار غير صحيحة حول بعض المسائل الحساسة كقانون الإقامات والترحيل ولم الشمل، ما ينشر القلق والمخاوف بين صفوف اللاجئين. ومع أن صدور القانون كان دافعه الأول التصدي لهجمات الشعبويين واليمين المتطرف، فهذا لا يعني إعفاء الفئات الأخرى من الوقوع تحت طائلته في حال المخالفة، ولا يعتبر اختلاف اللغة ولا جنسية المخالف عذراً مخففاً ولا يمكن أن يكون ذريعة للتهرب من تطبيق القانون. وختاماً، يبقى لنا التمني بأن يحمل لنا هذا العام التفاهم والانسجام بعيداً عن الكراهية والعنصرية، فبالحوار وحده نتوصل إلى ...

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Das dritte Jahr: Ambitionen und Herausforderungen

Von Dr. Hani Harb. Mit dieser Ausgabe startet Abwab in das dritte Jahr, mit einer vielfältigeren Ausrichtung, um ein breiteres Publikum als in der jüngeren Vergangenheit anzusprechen. Begleitet wird diese Neuausrichtung von Erfolgen, die viele Neuankömmlinge erzielen konnten. In dieser Ausgabe erzählen wir einige ihrer Geschichten. Gleichzeitig sind sie mit enormen Herausforderungen, die häufig seit ihrer Ankunft in Deutschland bestehen, konfrontiert: Von Stolpersteinen der “Integration”, über Angst vor Abschiebungen, Fragen der Aufenthaltserlaubnis und Familienzusammenführung, bis hin zu Verdächtigungen und Schuldzuweisungen nach jedem Anschlag mit einheimischen Opfern, noch bevor irgendwelche Ermittlungsergebnisse vorliegen. Hinzu kommt der stetige Aufstieg der extremen Rechten. Ihr erfolgreiches Abschneiden bei der jüngsten Parlamentswahl hat Deutschland in unruhiges politisches Fahrwasser gebracht und den etablierten Parteien, allen voran der CDU/CSU, eine herbe Niederlage zugefügt. Unmittelbar vor Beginn des dritten Jahres von Abwab spitzt sich die politische Auseinandersetzung in Deutschland zu. Die Medien schieben die Schuld hierfür oft den neuen Einwanderern als externem Faktor zu, was sie zusätzlich unter Druck setzt und die Frage ihrer Integration erneut in den Fokus rückt. Die Verantwortung des deutschen Bürgers als wichtigem Akteur im Integrationsprozess wird dagegen ausgeblendet. Dazu kommt eine relative Verschleierung der internen Probleme, die der Rechtsextremismus im Land hat offenbar werden lassen, wie etwa die politische, wirtschaftliche und soziale Marginalisierung bzw. Vernachlässigung der Bürger in den neuen Bundesländern. Im dritten Jahr öffnen wir bei Abwab unsere Arme und erweitern unseren Horizont jenseits der Themen Flucht und Integration, um arabischsprachige Migranten zu erreichen, die seit Jahrzehnten in Europa leben. Wir beleuchten ihre Erfolge und Erfahrungen, behandeln ihre Themen und Probleme, sprechen mit ihnen und über sie. Vielleicht trägt das ein Stück dazu bei, Fehler, die in der Vergangenheit schon einmal begangen wurden, zu vermeiden. In unserem dritten Jahr senden wir von Abwab eine Botschaft der Liebe und eine aufrichtige Einladung an alle in ...

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العام الثالث: تحديات وطموحات

مع هذا العدد تدخل أبواب عامها الثالث بتوجّهات أكثر تنوعاً، لجمهورٍ أوسع مما كان في الماضي القريب. يترافق ذلك مع نجاحات يحققها كثيرون من القادمين الجدد، سنستعرض جوانب منها في ملف هذا العدد، وأيضاً مع تحدياتٍ وعقبات لا يختلف بعضها عمّا كانوا يواجهونه منذ وصلوا بلاد الشتات؛ من مفاهيم وتعثّرات “الاندماج”، إلى القلق حيال مسائل الترحيل والإقامات ولمّ الشمل، وصولاً إلى أصابع الاتهام الموجّهة إليهم إثر أية عمليةٍ تتسبب بسقوط ضحايا من الأوروبيين تحت بند “الإرهاب الإسلامي” قبل حتى البحث في الأدلة. يضاف إلى ذلك النمو المضطرد – رغم مرحليته – لليمين المتطرف المنتشي بانتصاره في الانتخابات البرلمانية الأخيرة، والذي أدخل ألمانيا في نفق من الاضطرابات السياسية وكسر العظم لأحزابٍ ألمانية عريقة، أولها الحزب المسيحي الديمقراطي. ونحن على مشارف العام الثالث لـ “أبواب”، تشهد ألمانيا جدلاً سياسيّاً متصاعداً، ويركز الإعلام على تحميل القادمين الجدد المسؤولية كعاملٍ خارجي، مما يحملهم ضغوطاً أكبر ويضع اندماجهم مجدداً تحت المجهر، بينما يخلي مسؤولية المواطن الألماني كطرفٍ أساسي في عملية الاندماج، لاسيما مع التعتيم نسبياً على الإشكالات الداخلية التي أبرزت التطرف اليميني في البلاد، ومنها التهميش أو قلّة الاهتمام، سياسياً واقتصادياً واجتماعياً، تجاه المناطق الشرقية. في العام الثالث تفتح أبواب ذراعيها وتوسّع من آفاقها، فتمتد إلى ما وراء مواضيع اللجوء والاندماج، لتصل إلى المهاجرين الناطقين بالعربية من الجاليات المقيمة في أوروبا منذ عشرات السنين، وتضيء على نجاحات أفرادها وغنى تجاربهم، كما تتناول قضاياهم ومشاكلهم، وتتحدث معهم وعنهم، لعلّ ذلك يسهم في تلافي ما ارتُكب من أخطاءٍ في الماضي أو يمنع تكرارها. في عامنا الثالث، نطلق من أبواب رسالة محبة، ودعوة صادقة لكل مقيم في ألمانيا وأوروبا ليكون جزءاً من عائلتنا، لنتشارك أفكارنا ومشاغلنا، علنا نستطيع إيصالها بالشكل الأمثل. كما نوجّه رسالة شراكة إلى الألمان الراغبين بالتعرف أكثر على القادمين الجدد، عاداتهم، قيمهم، أفكارهم، أحلامهم ومخاوفهم، لكسر الصور النمطية التي لا يكاد يسقط بعضها حتى يعاود الظهور. خلال عامين مضيا، عملنا بجدّية سعياً للوصول إلى كل ...

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