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تحميل العدد 41 من جردة أبواب بصيغة PDF

لتحميل العدد 41 من أبواب بصيغة PDF يرجى الضغط هنا: افتتاحية العدد 41 من جريدة أبواب “بين أحلام المعماريين وواقع اللاجئين” بقلم ريتا باريش باب ألمانيا: إعداد أحمد الرفاعي: عدد الأجانب في ألمانيا يتعدى عتبة الـ10 ملايين مخاوف من انتشار فيروس غرب النيل في ألمانيا قلق بسبب موجة الجفاف الحالية في البلاد د. محمد الزّكري: متصوفة برلين: حاضنة التنوع الألماني باب العالم: إعداد تمام النبواني: “مدن وأقاليم من أجل اندماج المهاجرين” نحو أجندة أوروبية موحدة للهجرة ضربات التحالف “الدقيقة” تقتل أكثر من 1600 مدني في الرقة فرنسا: ندرة الأسماء العربية الإسلامية بين أبناء الجيل الثالث من المهاجرين باب مفتوح: جلال محمد أمين في الزاوية القانونية: ما بين السوسيال والجوب سنتر: أسئلة وأجوبة حول المعونات الاجتماعية وفق قانون التشريعات الاجتماعية. الجزء الأول رضوان اسخيطة: حسم الجدل في متطلبات الجنسية الألمانية نوار حرب و د. هاني حرب: علوم الإنسان الحيوية في جامعة ماربورج – ألمانيا د. بسام عويل: سلسلة في الجنس وعن الجنس بدون تابوهات. 3- صحتك النفسية في متناول يديك فحافظ عليها د. نهى سالم الجعفري: تعيش في ألمانيا؟ إذاً أنت بحاجة إلى فيتامين (د) بيداء ليلى: مطبخ من غربتي 2. باب شرقي: جان داود: رمضان هذا العام.. في الغربة تجمعنا الدراما سناء النميري: رمضان في ألمانيا.. كيف يتعامل المهاجرون مع يوم الصيام الطويل وأعباء العمل والدراسة شريف الرفاعي: ثلاثة مشاهد باريسية زيد شحاثة: أكتب يا حسين.. أكتب أنشطة متنوعة لسيدات برلين.. “فطور بنات مع التمكين/Ladies-Frühstück mit Empowerment” هل أنت “جديد في مركز المدينة”؟ خدمات جديدة تقدمها لك بلدية مركز برلين ضمن مشروع #NeuinMitte مشروع على مستوى العينين يدعوكم إلى تدريب على الوساطة الثقافية وإدارة الحوار! باب القلب: زاوية يوميات مهاجرة. 6 بقلم د. نعمت الأتاسي: إدمان.. بطرس المعري: زاوية حديث سوري. المثليّـون وأزنافور وأنا.. كاريكاتير حكايا من ورق بورتريه العدد من إعداد ميساء سلامة فولف: بيلكان مراد.. ضوء قادم من سوريا د.د. مروة مهدي عبيدو: أسطورة أم صدفة؟ باب أرابيسك: زين صالح: لن أتعلم يوماً.. شخصية العدد: عزرا باوند. الدقة الشعرية، ...

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Migrantentagebuch, vierter Eintrag: Zwischen hier und dort

Von Marwa Abidou Das Mittelmeer trennt zwei Welten voneinander Zwei verschiedene und ähnliche Welten. Das Mittelmeer trennt sie voneinander und bringt sie manchmal zusammen. Das hartnäckige Mittelmeer lehnt die Vermittlung dazwischen ab. Wer zwischen den beiden Welten kreuzen will, hat nur zwei Möglichkeiten: entweder den Luxus, den nicht jeder hätte, auf eisernen Flügeln darüberzufliegen, oder den Zwang, mit der Hoffnung aufs Überleben, sein Leben auf dem Meer zu riskieren. Dazwischen hängen vergessene Bilder und sich wiederholende Szenen, die sich nur durch die Farben der Hintergründe, die Stimmen der Akteure und die Farbe des dominierenden Angstgeruches unterscheiden. Bei mir blieben die beiden Welten in meinen Erinnerungen hängen: Manche Bilder von hier und manche von dort – ich stehe dazwischen still, bewegungslos und ohne Zeitgefühl. Hier Ich erinnere mich an eine neue Art von Glück, die ich hier erlebt habe, als ich zum ersten Mal den weißen Schnee vom Himmel fallen sah. Das gleiche Gefühl formte sich jedes Jahr wieder, wenn ich die Gerüche des Frühlings spürte und die neuen Farben der Bäume sah sowie wenn ich die unerwarteten heißen Sommermomente im Norden erlebte. Mein Gedächtnis enthält von hier mehrere Bilder von unbekannten Kindern, die mich unschuldig anlächelten, wenn wir uns zufällig auf der Straße trafen. Das Bild meiner alten Nachbarin hier taucht oft in meiner Erinnerung auf. Eine Frau, die mich immer mit einem Lächeln und vielen Geschichten über ihre Kinder und ihren langen Lebensweg getroffen hat. Sie war an Alzheimer erkrankt. Letztes Mal sah ich sie vor dem Aufzug im Haus. Sie lächelte mich wie immer an und sagte: „Ich erinnere mich nicht an dich, vergib mir. Es ist der Fluch der Krankheit, aber mein Herz erinnert sich an gute Gefühle in deiner Anwesenheit!“ Ein paar Stunden danach entschied sie sich, Abschied von unserer Welt zu nehmen. Dort Im Laufe der ...

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Öl ins Feuer: Die Medien befeuern rassistische Tendenzen

Souad Abbas, Chefredakteurin Der terroristische Anschlag auf Betende in Neuseeland hat weltweit eine Welle der Verurteilung ausgelöst. Die rassistischen Motive des Täters belegen, wie gefährlich der sich ausbreitende Rechtsextremismus ist und verdeutlichen die Rolle der Medien, deren Berichterstattung dieser Tat mindestens Vorschub geleistet hat, aber vielleicht sogar den Täter zu ihr ermutigte. Auch die westlichen Medien haben sich an dieser anti-muslimischen Stimmungsmache beteiligt, die in Muslimen stets nur das Abziehbild eines Extremisten sieht, und keine eigenständig denkenden und handelnden Subjekte. Ihre permanente Assoziierung mit Terrorismus liefert den Islamophoben einen willkommenen Vorwand, ihren Hass auf Unschuldige auszuschütten, deren einzige Verfehlung ihr Glaube ist. Natürlich ist tendenziöse, ideologisch gefärbte Berichterstattung fern jeglicher professioneller Maßstäbe ein globales Problem. Erstaunlich ist aber, dass auch öffentlich-rechtliche Medien in demokratischen Staaten von ihm betroffen sind. Da sie von der Allgemeinheit finanziert werden, müssen sie auch dem Allgemeinwohl dienen, dem ihre Regierungen verpflichtet sind. Anstatt ihm zu schaden, sollten sie ihren Beitrag zu Stabilität, Sicherheit und sozialem Frieden leisten. Wie kann es sein, dass sie ihre gesellschaftliche Macht und den damit einhergehenden Einfluss auf die öffentliche Meinung dafür missbrauchen, in einer Form von “medialem Mobbing” gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen zu hetzen? Bei der Stimmungsmache gegen Geflüchtete und Migranten sind direktere und indirektere Formen zu beobachten: Offensichtlich ist sie, wenn Medien rassistische Diskurse rechtfertigen oder unverblümte Hassbotschaften verbreiten. Eine weniger direkte Form stellt die unausgewogene Berichterstattung dar, die sich auf einzelne Negativbeispiele wie Verbrechen konzentriert und so Stereotypen verstärkt. Mit professioneller Pressearbeit, die ein Mindestmaß an Objektivität und Neutralität erfordert, hat das nichts zu tun. Am subtilsten ist die Stimmungsmache jedoch, wenn sie sich unter dem Deckmantel des Lobes versteckt, wenn über einzelne Erfolgsgeschichten von Migranten und Geflüchteten mit einer übertriebenen Begeisterung berichtet wird, die nahelegt, dass es sich dabei um wundersame Ausnahmefälle handelt. Ob aufgrund von Uninformiertheit oder der Sprachbarriere, ...

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Jordanien quo vadis.. Wird das Land den Weg aus der Wirtschaftskrise finden?

Lanna Idriss Die Jugend Jordaniens ist eine der am besten ausgebildeten der arabischen Hemisphäre und dennoch findet kaum ein Jobsuchender im eigenen Land eine Arbeitsstelle, besonders Frauen sind betroffen. Ihre Arbeitslosigkeit beträgt unfassbare 78% bei Hochschulabsolventinnen. Eine unglaubliche Verschwendung von Talent und Qualifikation. Vergleichsweise hohe staatliche Investitionen in alle Bereiche des Bildungssystems – von der Grundschule bis zur Universität – führten dazu, dass Jordanien ab den 1960er Jahren qualifizierte Arbeitskräfte in die arabische Welt “exportierte” und in Bezug auf das Bildungsniveau an die Spitze rückte.  Die Arbeitslosigkeit bei den Hochschulabsolventen beträgt dennoch bis zu 35% und das gepaart mit einem sehr niedrigen Pro-Kopf-Einkommen. Der staatlich fixierte Mindestlohn beträgt 225 JD pro Monat, das entspricht etwas ca. 270 Euro. Da Jordanien eine junge Gesellschaft ist – ein Drittel der Bevölkerung ist jünger als 15 Jahre, gut zwei Drittel sind jünger als 29 Jahre – kämpft vor allem die Jungend mit den Auswirkungen dieser Perspektivlosigkeit und dies ist eins der größten Probleme des Landes. Denn oft bleibt da nur der Weg in die Golfstaaten und führt zu dem berüchtigten Ausverkauf der Intelligenz. Die Schuldigen? Oft werden die Palästinenser, Syrer und Iraker als erstes in diesem Zusammenhang genannt.  Und es ist richtig, dass die Migration von 6.6 Mio Menschen erstmal verkraftet werden muss. Man stelle sich vor Deutschland müsste ca. 100 Mio Migranten in 60 Jahren versorgen? Aber auch aufgrund knapper Ressourcen sowie wenig entwickelter Industrie und Landwirtschaft ist Jordanien ökonomisch in hohem Maße von externen Faktoren abhängig: Internationale Finanzhilfen, von denen 90% aus der Golfregion stammen, Überweisungen von jordanischen Arbeitskräften im Ausland, Tourismus sowie Phosphatexporte sichern bislang das Überleben des kleinen Landes, aber eben auch nur das. Auch die Wachstumsraten sind eher niedrig. Was also tun? Weitere Investitionen? Das Land erhält schon überdurchschnittlich viel durch die Weltbank und den IWF und hängt bekanntlich ...

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Migrantentagebuch, dritter Eintrag: Schwarz & Weiß

Von. Marwa Mahdi Abidou Wenn du dich entscheidest zu gehen, machst du einen bewussten Schritt, deine alte Welt zu töten, und gibst deinem Geist einen neuen Weg. Die Farbe der alten Welt wird im Laufe der Zeit verblassen, und die Merkmale des neuen Weges werden im Gegenzug deutlicher. Du versuchst, weiter dazuzugehören, dich in dem neuen Weg zu „integrieren“, aber du kannst es nicht ganz schaffen, denn es gibt Dinge, die zwischen den zwei Welten hängen bleiben. Solche Dinge gewinnen jedes Mal an Bedeutung, besonders in dem Moment, in dem du dir vorstellen kannst, dass du unter ihnen kein Fremder mehr bist. Der schwarze Mann im Keller: Nach langem Suchen nach einem warmen Zuhause, um dem Winter der kalten Stadt zu entfliehen, traf ich eine alte Frau, die nach einer Mitbewohnerin suchte, um die Einsamkeit in ihrem großen Haus bewältigen zu können. In unserem ersten Gespräch zeigte die Frau großes Interesse, das Leben auf der anderen Seite des Mittelmeers zu entdecken. Sie fragte mich nach dem Sand auf den Straßen unseres Landes, nach den Kamelen als Verkehrsmittel sowie nach den wilden Nilkrokodilen. Sie war einverstanden, mich in einem Zimmer in ihrem Haus wohnen zu lassen. Als Gegenleistung dürfte ich niemanden zu mir einladen, müsste den Müll täglich rausbringen, wöchentlich das Haus putzen und ihr monatlich eine bestimmte Summe zahlen. Wie vereinbart kehrte ich am nächsten Tag mit meinen Koffern und großer Hoffnung zu ihr zurück. Ich klopfte an die Tür und wartete lange, bis sie nur ein paar Zentimeter ihrer Tür öffnete. Sie entgegnete ohne zu zögern: „Sie können bei mir nicht wohnen. Meine Tochter hat Angst um mich vor den Schwarzen“. Dann schloss sie schnell die Tür, bevor ich ihre Wörter verstehen konnte. Es war ein sehr kalter Moment – fast so als könne ich meinen Körper nicht mehr ...

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Jasmin in Damaskus!

siegrid kruemmling Meine geliebte Familie wird mich nun bald verlassen, sie kehren zurück in Damaskus ‘s alte Gassen.  Vor zwei Jahren lernte ich sie kennen, schon bald konnte ich sie meine besten Freunde nennen. Wie oft haben wir zusammen gesessen, Musik gehört und köstliche Speisen gegessen. Haben geweint und gelacht und 100000 schöne Pläne gemacht.  Sie sind meine Schwester und mein Bruder im Herzen und Glauben,  unsere Sehnsucht fliegt davon auf den Flügeln der Tauben. Fayrouz und ihre schönen Lieder, seit dem ich sie kenne höre ich sie jeden Morgen wieder und wieder.  Ihre Familie und Heimat im Herzen, sie nicht zu sehen bereitet ihren Seelen Schmerzen.  Den Namen Hanan haben sie mir gegeben,  er wird mich begleiten mein ganzes Leben.  Doch nun schlägt ihnen tagtäglich eine Welle von Hass entgegen,  Sie können sich in dieser Stadt  nicht mehr frei und sicher bewegen.  Sie möchten nun nicht mehr hier so leben,  dabei haben sie mir und so vielen  Freunden Liebe, Hoffnung und ihr Herz gegeben.  Ich rieche den Duft von Rosen und Jasmin…. Sie gehen nun bald nach Damaskus und dort sehen sie ihn. Denn die Gärten dort sind voll von ihm. DIE REDAKTION EMPFIEHLT: Wie sich meine Mutter am Krieg beteiligte Die Schwere des siebten syrischen Märzes Syrer in der deutschen Kulturszene ?Warum diese Strafe.. Warum dieser Fluch محرر الموقع https://abwab.eu/

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Die AfD: Es geht um mehr als kulturelle Differenz

Dr. Hani Harb* Der Erfolg der rechtspopulistischen AfD bei der Bundestagswahl 2018 erschütterte Europa weit über der Grenzen Deutschlands hinaus. Mit einer Mischung aus Ausländerhass, Islamfeindlichkeit, Antisemitismus und Angst vor einer vermeintlichen Überfremdung war es dieser Partei geglückt, ins Parlament einzuziehen. Nachdem sich die erste Welle der Solidarität mit den Geflüchteten gelegt hatte, realisierte die deutsche Bevölkerung, dass in ihrer Mitte nun Menschen lebten, deren Kleidung und Sitten ihnen fremd waren. Wohingegen die Neuankömmlinge feststellen mussten, dass die Menschen, die sie einst willkommen geheißen hatten, sich wieder ihrem eigenen Alltag zuwendeten und nun von ihnen erwarteten, zu arbeiten, Deutsch zu lernen und ihren Lebensstil der Gesellschaft anzupassen. Keine der beiden Seiten hat verstanden, dass “die Anderen” lediglich versuchten, ihr Leben wieder wie gewohnt zu führen. Eine Veränderung im Sinne von “Integration” stellt sich nicht von selbst ein: Sie braucht gegenseitige Akzeptanz und kann nicht gelingen, solange sich beide Seiten reflexhaft als Nazi oder Terrorist beschimpfen. Während Deutsche für jedwede Unmutsäußerung schnell als Nazis verunglimpft werden, erleben andersherum Neuankömmlinge, die auf die ein oder andere Art an ihren Gewohnheiten und kulturellen Eigenheiten festhalten, dass man sie mir nichts, dir nichts als rückständig brandmarkt oder gar mit Terroristen in einen Topf wirft. Die Zuspitzung der öffentlichen Debatte um Migration und Integrationsprobleme sowie die übertriebene Aufmerksamkeit, welche die Medien vereinzelten von Geflüchteten begangenen Straftaten widmeten, führten in der Summe zu einem beängstigenden Aufstieg der extremen Rechten. Als die AfD bei den Landtagswahlen in Hessen, Bayern und anderen Bundesländern Erfolge erzielen konnte, schlugen CDU und SPD, die beide Popularität und Stimmen einbüßen mussten, Alarm. In anderen europäischen Ländern vollzogen sich ähnliche politischen Entwicklungen: Auch in Österreich, Polen, Italien und Ungarn konnten rechte Parteien Wahlsiege feierten. Aber aufgrund massiver Streitigkeiten innerhalb der AfD scheint sich das Blatt zu wenden: Anfang 2019 berichteten die Medien von ...

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Migrantentagebuch, zweiter Eintrag: „Klang des Stempelns“

Was bedeuten Einreisestempel? Von. Marwa Mahdi Abidou Alle Grenzen, die ich in meinem Leben erlebt habe, blieben verschwommen: die Grenze zwischen meiner Freiheit und der Freiheit der anderen, zwischen der Privatsphäre und der Öffentlichkeit, zwischen Trauertränen und Freudentränen, zwischen Liebe und Hass, Traum und Realität. Sogar die Grenze zwischen Tod und Leben. Nur die politischen Grenzen blieben klar, schwer und hart. Ihre Härte wurde intensiver, sobald ich mich ihnen näherte und besonders als ich mich entschied, sie zu überqueren. Die Grenzen haben sich verstreut und fanden sich in der Brutalität der Flughäfen wieder sowie an den Eingängen des Checkpoints, am Stacheldraht, an den Rändern der Mauern und vor allem an den Klängen des Stempelns. Nur sie können beschließen, wer die Grenze kreuzen darf und wer nicht. Die Abreise: Die Entscheidung, meine Grenze hinter mir zu lassen, zwang mich, andere Grenzen zu überqueren und dem Klang der Grenzstempel entgegenzutreten. Ich nahm einen Koffer, viele Erinnerungen, schloss die alte Tür und beschloss, meinen Weg zu verlassen, um einen anderen auf der anderen Seite des Meeres zu beginnen. Das Flugzeug flog früh am Morgen vom Ostufer nach Westen ab. Ich schaute aus einem kleinen Fenster neben mir und versuchte mich von den Erinnerungen sowie von den alten Jahren zu verabschieden. Ich fühlte den tiefen Schmerz, als ob alle Sehnen, die mich immer mit anderen Augen verbunden hatten, abgeschnitten wurden. Dieser Schmerz, mein Verblassen von einem Ort zu akzeptieren, an den ich seit Jahren gewöhnt bin. Ein Gefühl, wie der Angst zu gehorchen oder die Fäden eines Traumes zu fangen, der allein die Regeln des Spiels beherrscht. Diese schreckliche Leere, die dich an dem Moment der Abreise kontrolliert, als ob alle deine Gefühle entzogen wären. Plötzlich spürst du nichts mehr und erreichst den Nullpunkt. Einreisestempel: Das Flugzeug landete. Ich ging in die fremde Eingangshalle ...

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Integration. Mitmachen. – Rückblicke und Ausblicke

MoneyGram unterstützt auch 2019 Integrationsprojekte Seit März 2018 ist MoneyGram mit seiner Initiative Integration. Mitmachen. aktiv und konnte so bereits auf vielfältige Art und Weise ein positives Statement für die Integration von Migranten in Deutschland abgeben. Integrationsprojekte wie z.B. ganzjährliche Sportangebote für Migranten, Lern- und Bildungsprojekte für Geflüchtete, Kulturevents mit ausländischen Communities und unterschiedliche Medienprojekte habe ihre Spuren hinterlassen und gezeigt, dass es auch weiterhin Bedarf an Unterstützung im Bereich Integration besteht. Innerhalb weniger Monate hat MoneyGram rund 25 Projekte im Rahmen der Initiative Integration. Mitmachen. unterstützt – und es geht weiter. Integration. Mitmachen. ist auch 2019 zentrales Thema Inspiriert vom positiven Feedback von Medien, Partnern, Kunden und Community Leadern fokussiert sich MoneyGram als einer der weltweit führenden Anbieter für innovative Geldtransfers auch 2019  auf das Thema Integration. Auf dem Online-Portal integration-mitmachen.de können Interessierte ein bestehendes oder auch geplantes Projekt zur Förderung der Integration von Migranten vorstellen und sich für eine finanzielle Unterstützung bewerben. Auf dem Facebook-Account von Integration. Mitmachen. wird ebenso regelmäßig über die bewilligten Projekte berichtet, wie auf dem Portal integration-mitmachen.de, um über das breite MoneyGram-Netzwerk weiteres Bewusstsein zu schaffen und den Projekten eine weitere Plattform zu geben. Hier können sich Interessierte auch gerne Anregungen holen, falls man im Unklaren darüber sein sollte, ob das eigene Projekt „Chancen“ auf eine Förderung durch MoneyGram hat. Wichtig ist bei einer Anfrage immer, dass u.a. folgende Infos mitgeliefert werden: Projektname – Wie heißt das Projekt? Projektbeschreibung – Um was geht es in dem Projekt? Zielgruppe – An wen richtet sich das Projekt? Region – Wo findet das Projekt statt? Budget – In welcher Höhe wird die Förderung beantragt? Sofern alle Angaben gemacht sind, wird die Projektanfrage ausführlich geprüft und der Antragsteller erhält schnellstmöglich eine erste Rückmeldung. International geht`s im neuen Jahr weiter Vor kurzem hat MoneyGram Integration. Mitmachen. unter dem Titel ...

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„Lasst uns froh und munter spenden“

Lanna Idriss. Alle Jahre wieder spenden die Deutschen zu Weihnachten. Die absolute moralische Allzweckkeule: die christlichen Nächstenliebe, treibt uns vor sich her. Die Kollekten der Kirchen füllen sich im Rausch der Besinnlichkeit und seit spätestens Anfang Dezember füllen sich unsere Briefkästen mit Spendenaufrufen von UNICEF, SOS Kinderdörfern, Save the Children und Co. Mal lächelt uns freundlich zurückhaltend ein Promi an, mal schaut ein trauriges schwarzes Kind auf dem Boden kauernd von einem der viele Flyer zu uns auf. Wer soll sich diesem emotionalen Frontalangriff entziehen? Und da Hilfsorganisationen offensichtlich wirklich Old School sind, liegt der obligatorische Überweisungsträger stets bei, um der Betroffenheit nicht unnötig viel Zeit zu geben im Verdrängungs-Nirwana zu entschwinden. Diese Jahr zögere ich etwas länger als sonst. Warum eigentlich? Seit langen schwelt in mir der Verdacht, dass diese Art des Spendens nicht der richtige Weg ist. Die Vermutung, das es hier vorrangig um das Befinden des Spenders geht und ziemlich wenig um die Betroffenen liegt aufgrund der weltweiten Nachrichtenlage zu sogenannten humanitären Katastrophen auf der Hand. Denn zu Weihnachten geht es um Globale Ablasshandel. Spenden sind eine persönliche Abwägungsfrage und werden oft orchestriert mit der Aussage „Ich möchte etwas zurückgeben“: Ich frage mich dann automatisch „Wem hast Du denn zuvor etwas weggenommen ?“ Und eigentlichen wissen wir das doch alle, es ist ja auch ganz einfach. Das Bedürfnis etwas abzugeben haben wir aufgrund ungleicher Verteilung von Ressourcen und diese sind wiederum der Grund dafür. Denn zu Weihnachten geht es um Schambekämpfung. Die Scham, die wir empfinden, wenn wir kiloweise Schokolade und Weihnachtsgans vertilgen. Denn zu Weihnachten geht es um persönliche Glücksmaximierung. Viele begleiten ihr Spenden offen mit dem Kommentar, dass es sie glücklicher macht. HALT! Ja, das mag schon sein, doch darum geht es hier nicht. Teilen und nichts anderes ist Spenden, ist eine Bürgerpflicht und wenn ...

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