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أرشيف الوسم : Religion

Gesandter der Einsamkeit

Mohammad Sadiq Osman Kümmere dich nicht um den Lärm des Tages und um die Gespräche der Passanten. lass ihre sich überlappenden Wörter verdunsten, In den Himmel aufsteigen. Aber beharre nicht auf deiner Stelle wie jemand, dem sich der Tod vertikal nähert, sondern zieh dich zurück. Lauf weg, Bevor die dunkle Wolke dich erreicht und du als Opfer darin ertrinkst. Geh weg, Wie ein Flüchtling, ein Triumph des Lebens, Aber ohne Angst vor dem Nächsten, nähere dich dem Schatten der leuchtenden Einsamkeit. Dann warte auf die Flügel der Nacht auf ihren Wahnsinn, den Glanz ihrer Verzierungen, und den Frost der Stadtadern. Und wenn der Tag dich trifft, lasse deine Augenbrauen herab, binde sie fest, dann bist du in finsterer Nacht. Wenn du die Einsamkeit erreichst, befrag die Vergangenheit und horche auf ihr im Schweigen versunkenes Getue. Lass die Stille dir die Verse der Einsamkeit offenbaren, damit du sie als Religion annimmst, und du wirst ein Gesandter. Du predigst die Liebe, Um den Wind dieser Wolke zu vertreiben. Du belebst Seelen, die mit dem Tod ringen, die Menschen glauben, dass du ein Gesandter, der Gesandte der Einsamkeit bist. Aus dem Arabischen von Suleman Taufiq DIE REDAKTION EMPFIEHLT: Kulturaustausch oder latenter Kulturkampf? Gedanken zu Heimat und Exil Syrer in der deutschen Kulturszene Deutschland: Eine alternative Heimat محرر الموقعhttps://abwab.eu/

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Abdulrahman Abbasi: Ich nehme Rassismus persönlich

Von Ramy Al-Asheq. Abdulrahman Abbasi, 22 Jahre alt, studiert Zahnmedizin an der Universität Göttingen. Mit seinem Freund Allaa Faham gründete er die Facebook-Page "German Life Style", auf der die beiden selbst produzierte Videoclips in deutscher und arabischer Sprache veröffentlichen. Ihr Anliegen ist es, Rassismus zu bekämpfen und Neuankömmlingen das Einleben in Deutschland erleichtern.

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Wie säkular ist der deutsche Staat?

Von Lilian Pithan. Als sich im Juli ein Abiturient der Kurt-Tucholsky-Schule in Hamburg weigerte, seiner Lehrerin die Hand zu geben, und dies mit seinem muslimischen Glauben begründete, ging es in den deutschen Medien einige Tage lang hoch her. Debattiert wurde über Höflichkeit und Frauenrechte, den Respekt vor religiösen Werten und die Rolle des Islam in Deutschland. Politisiert wurde die Debatte vor allem durch den Umstand, dass der Konflikt an einer deutschen Schule stattfand. Diese seien staatliche Einrichtungen und der deutsche Staat sei säkular. Religion habe dort also nichts zu suchen, argumentierten einige. Ganz so einfach lässt sich die „Handschlag-Debatte” aber nicht auflösen: Schließlich findet deutschlandweit an staatlichen Schulen Religionsunterricht staat. Die CDU trägt als große deutsche Volkspartei das „Christliche” im Namen. Und wer beim Finanzamt als Mitglied der katholischen oder evangelischen Kirche gemeldet ist, muss jedes Jahr Kirchensteuer zahlen.

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