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أرشيف الوسم : Berlin

Hab keine Angst, du bist kein Fremder

Von Fady Jomar. Hab keine Angst, du bist kein Fremder, denn hier sind alle Fremde. Das sagt Berlin seinen Besuchern. Eine Stadt der tausend Sprachen, Farben und Lieder. Berlin nimmt seine zahlreichen Bewohner und Besucher mit all ihren Eigenschaften in sich auf, an jeder Ecke erklingen Lieder: Musik aus Afrika, dem Nahen Osten und aus allen Ecken der Erde.

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Hussein Ghrer: Wir brauchen einen Aufstand aller anständigen Menschen

Am 28. Dezember 2016 veröffentlichte Julian Reichelt, der damalige Chefredakteur von Bild.de und jetzige Vorsitzende der BILD-Chefredaktion, einen Kommentar mit dem Titel "Wir brauchen einen Aufstand der anständigen Flüchtlinge". Hussein Ghrer, ein syrischer Blogger, antwortete darauf mit einem Leserbrief, der von der BILD-Zeitung nicht gedruckt wurde. Wir veröffentlichen in hier auf Arabisch und Deutsch.

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Arabische Filme bei der Berlinale ausgezeichnet

Von Lilian Pithan. Drei wichtige Preise der 67. Berlinale gehen an Filme aus der arabischen Welt. „Ghost Hunting“ von Raed Andoni erhält den erstmals verliehenen Glasshütte Original Dokumentarfilmpreis. Der Audi Short Film Award geht an Karam Ghossein für „Street of Death“ und „Insyriated“ von Philippe Van Leeuw wird mit dem Panorama Publikums-Preis ausgezeichnet.

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Making Films in Conflict Zones

Copyright: Internationale Filmfestspiele Berlin

Author: Lilian Pithan. This year’s Berlinale had a quiet, unassuming novelty in store: for the first time, the festival screened a film from Manipur, one of the tribal states in northeastern India. In “Lady of the Lake”, director Haobam Paban Kumar tells the story of a fisherman who is threatened by the local government with immediate eviction from his native home. When Tomba accidentally finds a gun on one of the floating islands of Loktak lake, he sees a chance to overcome his self-imposed paralysis and paranoia. But he seriously underestimates the violence triggered by the mere possession of a gun. ABWAB talked to Haobam Paban Kumar about the difficulty of making films in conflict zones, at the intersection of documentary and fiction.

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Newton: Zwischen Demokratie und Wirklichkeit

© Drishyam Films

Von Lilian Pithan. Wie organisiert man Wahlen in der größten Demokratie der Welt? In "Newton", der im Forum der diesjährigen Berlinale läuft, lässt Amit V. Masurkar seinen gleichnamigen Protagonisten durch den indischen Dschungel stapfen, um mitten im Nirgendwo freie und gerechte Wahlen abzuhalten. Doch Newton hat die Rechnung ohne korrupte Armeeoffiziere, gewaltbereite Maoisten und desinteressierte Adivasi gemacht.

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Berlinale: Ansichten aus der Fremde

© Roger Arpajou

Von Lilian Pithan. Chinesische Wiedergänger, französische Jazzmusik, Lebenswelten am Polarkreis und zum ersten Mal ein Film aus Bhutan: Die Internationalen Filmfestspiele Berlin (09. bis 19. Februar) schaffen es auch in diesem Jahr wieder, ein geografisch und künstlerisch unglaublich vielfältiges Programm zu präsentieren. Den Publikumsrekord wird die Berlinale 2017 sicherlich auch wieder brechen. Die Koordinaten bleiben also gleich, wenn sich Berlin aber nächster Woche wieder im Glanz der internationalen Filmwelt sonnt.

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Ein Orchester im Exil

Nach einem Jahr der Proben und Vorbereitungen gab das Syrian Expat Philharmonic Orchestra (SEPO) anlässlich der Eröffnung der Saison 2016/17 in der Berliner Philharmonie ein Open-Air-Konzert. An einem sommerlichen Tag im August versammelten sich fast 15.000 Menschen im Hof des gewaltigen Gebäudes und lauschten den Berliner Philharmonikern und dem SEPO. In letzterem spielten sechzig syrische Musikerinnen und Musiker, die mittlerweile in Europa und den USA leben, unter der Leitung des spanischen Dirigenten Mariano Domingo. Besonders die syrischen Zuhörer sehnten sich danach, in der Fremde Melodien aus der Heimat zu hören, doch es waren auch viele Musikliebhaber aus anderen Ländern anwesend.

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Brücken bauen in Berlin

„Ich suche nach Kontakten zwecks Freizeitgestaltung. Bin beruflich und privat zwar eingebunden, möchte aber meinen Horizont erweitern“, schreibt Tina aus dem Berliner Stadtteil Friedrichshain-Kreuzberg auf der Website von Women’s Welcome Bridge. Genau wie sie können alle Berlinerinnen hier seit November Angebote für geflüchtete Frauen einstellen, um sie in das gesellschaftliche Leben in Berlin einzubeziehen. Frauen, die nach Deutschland geflohen sind, wollen auch ankommen, doch das ist nicht immer einfach. Der Alltag in Flüchtlingsunterkünften, Sprachkurse, die regelmäßigen Besuche verschiedener Behörden oder die Versorgung der Kinder stehen im Vordergrund. Viele Dinge sind schwierig, für Freizeitgestaltung bleibt wenig Zeit. In der Tat sind die meisten geflüchteten Frauen erst einmal auf sich allein gestellt. Auch wenn es viele Angebote für Geflüchtete gibt, so ist die Zahl der Projekte, die speziell an den Bedürfnissen von Frauen ausgerichtet sind, gering. Mädchen und Frauen werden so zu einem großen Teil ausgeschlossen. „Es kann nicht sein, dass Frauen deswegen den Weg in die Gesellschaft nicht finden. Es gibt viele Frauen, die bereit sind, sie dabei zu unterstützen“, sagt Dr. Gabriele Kämper, Leiterin der Geschäftsstelle Gleichstellung der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen.

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Swetlana Gannuschkina: Fremdenfeindlichkeit steckt in jedem von uns

Von Lilian Pithan. Die russische Menschenrechtlerin Swetlana Gannuschkina ist die wichtigste Fürsprecherin von Geflüchteten, Binnenvertriebenen und Arbeitsmigranten in Russland. 1990, kurz nach dem Ende der Sowjetunion, gründete sie die NGO „Zivile Unterstützung“, die Geflüchteten juristischen, medizinischen und psychologischen Beistand leistet, Russischunterricht anbietet und bei der Arbeitsvermittlung hilft. Sie ist außerdem Gründerin und Leiterin des Netzwerks „Migration und Recht“ der internationalen Menschenrechtsorganisation Memorial. Im Oktober 2016 wurde Gannuschkina für ihr langjähriges Engagement mit dem „Right Livelihood Award“, auch als Alternativer Nobelpreis bekannt, ausgezeichnet.

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Goethe-Institut: Damaskus im Exil

Von Lilian Pithan. Vor drei Jahren hat das Goethe-Institut in Damaskus seine Türen geschlossen. Seither klafft eine Wunde in der Erinnerung vieler Syrer und Deutscher, für die das Institut über Jahre hinweg ein Ort des befreiten intellektuellen Austauschs war. Um diese Leerstelle zu schließen, richtet das Goethe-Institut vom 20.10. bis 05.11. in Berlin den Projektraum „Damaskus im Exil“ ein, in dem der Faden wiederaufgenommen wird, der 2012 zerrissen ist. Schon am Eröffnungsabend erklärte die Theaterwissenschaftlerin Raniah Mleihi, die am Goethe-Institut in Damaskus Deutsch gelernt hat und mittlerweile als Dramaturgin an den Münchner Kammerspielen arbeitet: „Ich fühle mich so, als träfe ich meine Familie wieder!“ Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts, ließ seine ganz persönlichen Erinnerungen an Damaskus und Aleppo Revue passieren und die Regisseurin Diana El-Jeroudi sprach dem zahlreich erschienen Berliner Publikum Mut zu: „Das Kunstschaffen in Syrien ist lebendig, auch das Volk ist daran beteiligt und das ist etwas Wertvolles.“ Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung von Nabil Arbaain, der zusammen mit den zwei Producern von Aananda traditionelle arabische Lautenmusik mit elektronischen Klängen verband.

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