الرئيسية » أرشيف الوسم : Deutschland

أرشيف الوسم : Deutschland

Die Stimme der Exilliteratur

p1130347

Von Lilian Pithan. Sind Texte „aus Deutschland“ immer auf Deutsch und von Deutschen geschrieben? Natürlich nicht, möchte man dem Fragesteller lakonisch entgegnen und ihn gleichzeitig für die Einfachheit seiner literarischen Weltanschauung rügen. Doch so simpel, wie die Frage auf den ersten Blick erscheint, ist sie nicht. Auch wenn ein Text „aus Deutschland“ von einer Nigerianerin, einem Jemeniten oder einer Indonesierin auf Englisch, Arabisch oder Bahasa Indonesia verfasst sein könnte, entspricht das doch im globalisierten 21. Jh. immer noch nicht der Erwartung der meisten Leser. In diesem Sinne ist dem Schweizer Secession Verlag mit der im Oktober erschienenen Anthologie Weg sein – hier sein ein kleiner Coup gelungen: Der von dem deutschen Journalisten und Verleger Joachim von Zepelin konzipierte Band trägt den Untertitel „Texte aus Deutschland“ und versammelt zwischen rotgrünen Buchdeckeln Erzählungen, Kurzgeschichten und Gedichte von 19 Autoren, die in den letzten Jahren aus Syrien, dem Jemen und dem Iran nach Deutschland geflüchtet sind. Viele der Texte sind im deutschen Exil entstanden und wurden dank einer Förderung des Deutschen Literaturfonds aus dem Arabischen und dem Farsi ins Deutsche übersetzt. Gemeinsam ist ihnen allen, dass sie sich intensiv mit der Erfahrung von Flucht und Exil beschäftigen. Der Blickwinkel von Schriftstellern, die viel tiefer als andere Menschen in ihrer jeweiligen Sprache und Kultur verwurzelten sind, ist in diesem Rahmen ein gänzlich anderer und oft bei weitem facettenreicherer. Mit er Anthologie wolle man eben diese „Stimme der Literatur“ in der Flüchtlingsdebatte hörbar machen, so der editorische Ansatz von Joachim von Zepelin und seiner Mitstreiterin Christine Thalmann. Das Themenspektrum von Weg sein – hier sein ist dementsprechend ein weites und nicht wenige Texte befassen sich stärker mit den Erinnerungen an die Heimat als mit dem unmittelbaren Erleben des Exils. Zu den syrischen Autoren der Anthologie gehören Rasha Abbas, Ayham Agha, Ramy Al-Asheq, Assaf Alassaf, Mohammad ...

أكمل القراءة »

Mit der Laute im Gepäck

Wassim Miqdad

Von Fady Jomar. Der Musiker und Arzt Wassim Mukdad wurde im Jahr 1985 in Leipzig geboren. An die vier Jahre, die er dort verlebte, kann er sich nicht erinnern. Nach der Wiedervereinigung ging seine Familie nach Syrien zurück, wo er begann, Oud zu spielen (eine Kurzhalslaute, die vor allem in den arabischen Ländern, in der Türkei und im Iran verbreitetet ist; AdR), und später Medizin studierte. Heute ist Mukdad als Flüchtling in sein Geburtsland zurückgekehrt, um einem Krieg zu entkommen, der ihm alle Türen vor der Nase zugeschlagen hat. Bis zur Abriegelung von Al Yarmouk, einem Flüchtlingslager für Palästinenser in Damaskus, arbeitete er dort ehrenamtlich als Arzt. Anschließend wurde er vom Regime von Baschar Al Assad und von der Al Nusra Front inhaftiert.  Seine Energie als Musiker, Arzt und junger Mann, der von einem freien Heimatland träumte, war zu diesem Zeitpunkt bereits verbraucht. Gemeinsam mit seiner Frau, der Perkussionistin Berivan Ahmad, floh Mukdad in die Türkei, wo er zwei Jahre verbrachte. Als Oud-Spieler war er Teil verschiedener Gruppen und komponierte Musikstücke für seine türkisch-syrische Band Saba Barada. Nach einer harten Reise, die fast zwei Monate dauerte, kam Mukdad schließlich in Deutschland an. Nun lebt er in Berlin und wartet auf eine Aufenthaltserlaubnis, um sein Leben und sein Studium fortzuführen.  Abwab hat mit Wassim Mukdad über seine Erfahrungen und Träume, über die Hindernisse auf dem Weg in ein neues Leben und über seine Hoffnungen gesprochen. Wie erlebst du Deutschland, das für dich nicht nur eine Zuflucht, sondern auch dein Geburtsland ist?   Zuerst einmal erlebe ich es zweigeteilt: als Flüchtling und als Musiker. Als Flüchtling sehe ich Deutschland als eine Zuflucht, als offene Gesellschaft, die Fremde willkommen heißen und integrieren will. Wir als Syrer kennen aber keinen Rechtsstaat und haben deshalb große Probleme mit der komplizierten Bürokratie hier. Hinzu kommt, dass wir viele ...

أكمل القراءة »

Flucht ins Leben

p1090492

Von Hazem Saimouah. Vier schlimme Jahre reichten mir, um vor einer Realität zu kapitulieren, die ich nicht mehr ertragen konnte. Beirut, die Schöne, die ich so liebte, verschlang alles, was ich an Entschlossenheit und Zielstrebigkeit in mir trug. Nachdem in weiter Ferne ein Licht aufgegangen war, beschloss ich fortzugehen, um etwas zu finden, für das zu leben es sich lohnt. Das Meer schreckte mich nicht mehr, Mutter. Manchmal ist der Tod eine Wohltat, die wir nur erkennen, wenn es uns richtig schlecht geht. Du weißt ja, dass mein Glück hell wie der Mond, aber weiter weg als der Stern Canopus* ist. Ich zerbreche nicht mehr an der Fremde, Vater, denn der Gebrochene kann nicht noch einmal gebrochen werden. Nichts von dem, was ich mir in meiner Kindheit mit dir erträumte, kann ich mehr verwirklichen. Ich bin der ferne Verwandte, der an den Zäunen zerbrach und den die Hoffnungslosigkeit so sehr ergriffen hat, dass er dir nie wieder in die Augen sehen kann. Ja, genau das ist der Weg, den Tausende auf der Suche nach dem „Leben“ gehen. Auf der Flucht aus einem Land, in dem der Tod sich eingerichtet hat, um dessen Erde mit Leichen zu füllen. Von wo aus er die Flüchtenden sogar noch übers Meer verfolgt, um sich jeden, dessen er habhaft werden kann, zu greifen. Die Türkei war meine erste und härteste Station. Du fühlst dich dort wie ein Schaf, das den Metzger zu überzeugen versucht, dass sein Fleisch besonders schmackhaft sei, um noch vor den anderen geschlachtet zu werden. Auf den Straßen von Izmir drängen sich die Menschenhändler und in den billigen Hotels wimmelt es von Syrern. Die Cafés sind bis auf den letzten Platz besetzt, denn hier kommen die Schlepper mit ihrer im Voraus bezahlten „Ware“ zusammen. Manche versuchen, den Preis herunterzuhandeln. Die besonders Gescheiten ...

أكمل القراءة »

Geteilte Meinungen, getrennte Wege

screen-shot-2016-08-26-at-18-50-44

Von Ramy Al Asheq. In einem abgeschiedenen Dörfchen am Rhein lebt eine syrische Familie: Mutter, Vater und Tochter. Überall herrscht Ruhe. Unterhalb des Hauses erstreckt sich der Pferdehof der deutschen Familie, bei der sie wohnen. Dieser Ort vermittelt einen Eindruck von Ruhe und Geborgenheit. Überall ist es grün, das Haus ist mit Sorgfalt gepflegt. In der Bibliothek gleich hinter der Haustür hängen alte Bilder. In dieser Umgebung strahlt Abdallah Gelassenheit aus, wenn er lächelnd von seinen Erlebnissen auf dem Weg nach Deutschland erzählt, von seinem Leben hier und seinem Traum, seiner Tochter ein besseres Leben zu ermöglichen. Sumaya kam erst neun Monate nach ihrem Ehemann, zusammen mit der gemeinsamen Tochter Julia, im Rahmen einer Familienzusammenführung nach Deutschland. Die Spuren dieser Mühen lassen sich deutlich auf Sumayas Gesicht ablesen. Ihre Stimme ist leise und man spürt die Schlaflosigkeit, unter der sie noch immer leidet. Sumaya spricht nicht darüber, wie sehr sie die Ruhe dieses Ortes und eigentlich alles hier stört. Für sie ist dieses erste Jahr in Deutschland eine Zeit der Erholung und des Nachdenkens, des Neuaufbaus und der Zukunftsplanung. Gleichzeitig aber auch des gemeinsamen Sorgens für Julia, die bald in den Kindergarten gehen soll. Außerdem kann Sumaya hier beginnen, Deutsch zu lernen. Das Dorfleben ist natürlich ganz anders als das Stadtleben, obwohl beide ihre Vorteile haben. „Die Stadt ist gut, wenn man seine Ausbildung beenden und aktiv leben will“, meint Abdallah. „Manchmal auch wegen der Arbeit. Ich aber würde es lieber sehen, wenn alle Flüchtlinge erst einmal in kleinen Dörfern untergebracht würden. Die großen Städte verderben die Neuankömmlinge. Sie gehen dort verloren, besonders wenn sie im Alltag Englisch sprechen. Auf dem Dorf gibt es nur wenige Flüchtlinge. Man erkennt sie in der Dorfgemeinschaft und hat damit auch die Möglichkeit, auf sie einzuwirken. Das ist besser. Außerdem macht es das Dorfleben ...

أكمل القراءة »

Ein Leben für die Laute

photo-22-04-16-08-11-06

Von Ramy Al-Asheq. Der Komponist und Oud-Spieler Nabil Arbaain (34) aus Syrien ist mit der ebenfalls aus Syrien stammenden Musikerin Helen Meerkhan verheiratet. Seine Frau studiert zurzeit in Portugal. Sechs Jahre lang war er in der Damaszener Kunstszene mit seiner Firma Kheima, was auf Deutsch „Zelt“ bedeutet, aktiv. Kheima half jungen, am Beginn ihrer Karriere stehenden Musikern, Kontakte zu knüpfen, um Bands zu gründen und Probenräume oder Bühnen für ihre Auftritte zu finden. Auch für die Produktion von Musikalben und deren Vertrieb in Syrien und im Ausland setzte Kheima sich ein. Nach einem Studium am Arabischen Institut für Musik in Damaskus setzte Arbaain seine Ausbildung bei so bedeutenden Lehrern wie Askar Ali Akbar, einem berühmten Oud-Lehrer an der Hochschule für Musik, fort. Die Oud ist eine arabische Laute, die im Nahen Osten, aber auch in der Türkei und dem Iran sehr verbreitet ist. Arbaain spielte zusammen mit verschiedenen Gruppen in Syrien, wie zum Beispiel mit Djaoua, die sich auf orientalische Musik und musikalische Balladen spezialisiert hat. Arbaain war ebenfalls Mitglied des Orchesters von Professor Adnan Al-Nablusi, das vor allem klassische Musik spielt. Außerdem gab er syrischen und ausländischen Schülern Oud-Unterricht. Der Gang ins Ausland Nach Ausbruch der Revolution in Syrien komponierte Nabil die Melodie des Songs „Was wir brauchen, Leute“. Dieser wurde von der Gruppe Watar zu Beginn der Revolution veröffentlicht. Der Song wandte sich gegen das Willkürregime in Syrien: „Würdest du nachdenken und den Mund aufmachen, würde deine Mutter dich nicht wiedersehen. Du würdest vielleicht im eigenen Blut liegen. Vielleicht würdest du sogar deinen eigenen Namen vergessen. Erhebe dennoch deine Stimme. Erkenne, was dir wichtig ist. Das Glas der Selbstachtung ist das letzte Glas…“ Als das Risiko für Arbaain immer größer wurde und immer häufiger Agenten der Geheimpolizei in der Nähe seiner Firmenräume auftauchten, konnte er nicht länger in ...

أكمل القراءة »

Brief an meine deutsche Freundin: Warum ich Deutschland hasse

walaa

Von Walaa Kharmanda Liebe Anke, du hast mir einen tadelnden Brief geschickt, in dem du mich erstaunt fragst: „Warum hasst du Deutschland so, Walaa? Ich lese deine Beiträge auf Facebook, von denen der elektronische Übersetzer das meiste nicht übersetzen kann. Aber das, was ich von den ironischen Texten und Fotos verstanden habe, macht mir deine große Freude über die Niederlage der deutschen Fußballnationalmannschaft bei der vergangenen Europameisterschaft deutlich.” Dein Brief hat mich anfangs verwundert, aber nach kurzer Zeit fiel mir ein, dass ich dir einiges über uns erzählen muss. Über uns aus dem Nahen Osten – oder insbesondere aus Syrien, um diese Unklarheit gleich auszuräumen. Du sollst wissen, meine Liebe: Ich hasse Deutschland nicht und die Deutschen natürlich auch nicht. Ich bin viel zu einfach gestrickt, um wirklich zu hassen. Selbst wenn ich wütend bin, dann ist diese Wut gegen jede Demütigung, die ich erlebe oder beobachte, gerichtet. Das ist meine Art, mit all den Konflikten, die aus der Einteilung von Menschen in Dualismen resultieren, umzugehen: Weiß und Schwarz, Ost und West, Gastgeber und Flüchtling… Ich werde sogar wütend, wenn ich mit meinen Landsleuten über die Lage in unserem Land streite. Die ganze Welt ist darin verwickelt und richtet ein Blutbad an, das wirklich schockierend ist. Und das mich dazu veranlasst, das heutige Datum nachzuprüfen, um mich zu vergewissern, dass wir nicht im Mittelalter leben! Obwohl ich erst vor Kurzem einen datierten Brief erhalten habe, muss ich den Zeitpunkt überprüfen. Ich kritisiere alles, was die Menschlichkeit verkommen lässt oder hinter enge Identitäten und Zugehörigkeiten zurückfallen lässt, die man sich nicht ausgesucht hat. Doch wenn ich allein bin, verliert sich die Wut und ich fresse meine ganze Trauer und Enttäuschung aufs Neue in mich hinein – als Mensch und als Syrerin. Das ist eine Trauer, die einen dazu bringt, allem zu ...

أكمل القراءة »

Wie säkular ist der deutsche Staat?

secularism

Wie alle Länder der Europäischen Union ist Deutschland eine säkulare Demokratie. Staat und Religion sind durch das Grundgesetz getrennt – allerdings nicht hundertprozentig. Welche Rolle spielen die christlichen Kirchen und andere Religionsgemeinschaften im Staatsgefüge? von: Lilian Pithan Als sich im Juli ein Abiturient der Kurt-Tucholsky-Schule in Hamburg weigerte, seiner Lehrerin die Hand zu geben, und dies mit seinem muslimischen Glauben begründete, ging es in den deutschen Medien einige Tage lang hoch her. Debattiert wurde über Höflichkeit und Frauenrechte, den Respekt vor religiösen Werten und die Rolle des Islam in Deutschland. Politisiert wurde die Debatte vor allem durch den Umstand, dass der Konflikt an einer deutschen Schule stattfand. Diese seien staatliche Einrichtungen und der deutsche Staat sei säkular. Religion habe dort also nichts zu suchen, argumentierten einige. Ganz so einfach lässt sich die „Handschlag-Debatte” aber nicht auflösen: Schließlich findet deutschlandweit an staatlichen Schulen Religionsunterricht staat. Die CDU trägt als große deutsche Volkspartei das „Christliche” im Namen. Und wer beim Finanzamt als Mitglied der katholischen oder evangelischen Kirche gemeldet ist, muss jedes Jahr Kirchensteuer zahlen. Nicht nur auf den zweiten Blick sind in Deutschland Staat und Religion in vielen Bereichen eng verbunden. Doch diese Verflechtungen zu verstehen, ist nicht immer einfach. Das Grundprinzip der Säkularität hingegen ist klar definiert: „Der säkulare Staat ist ein Staat, der auf das rein Weltliche beschränkt ist”, erklärt Stefan Muckel, Professor für Staats- und Verwaltungsrecht, Kirchen- und Staatskirchenrecht an der Universität zu Köln. „Er hat in religiösen, aber auch in weltanschaulichen Dingen keine Kompetenz.” Der säkulare Staat sei daher zwangsläufig neutral in religiösen Fragen und dürfe nicht Partei für eine bestimmte Richtung ergreifen. Außerdem sei er streng paritätisch, so Muckel: „Im verfassungsrechtlichen Ansatz sind alle Religionen gleichberechtigt. Aber natürlich macht es einen Unterschied, ob eine Religionsgemeinschaft 25 Millionen Mitglieder hat oder 25.000.” Der Staat löst sich von ...

أكمل القراءة »

Warten auf den Gang zur Wahlurne

istiftaadostour2011

Von: Fady Jomar   Parlamentswahlen oder, wie sie in Syrien hießen, „Wahlen zum Volksrat“, waren niemals etwas, dem der einfache Bürger des Landes besonderes Interesse schenkte. Denn über die Jahrzehnte setzte sich bei ihm die Überzeugung fest, dass die Wahlsieger schon feststanden, bevor die Kandidaten überhaupt gekürt waren, und dass diese dann lediglich als Claqueure für „historische Reden“ dienten. Keiner von ihnen hätte in der schlechten Lebenslage der Syrer je etwas vorangebracht oder verlangsamt. Der Wahlkampf, sofern er diese Bezeichnung überhaupt verdiente, bestand lediglich aus Lobgesängen, Redefestivals und Trommelwirbel. Der Wähler in Syrien bekam niemals ein tatsächliches Wahlprogramm oder klare Pläne konkurrierender Kandidaten vorgelegt, um eine seinen Überzeugungen und Interessen entsprechende Wahl treffen zu können. Insofern gingen die Menschen mit solchen Wahlen und den von Slogans und Bildern in den Straßen begleiteten Kampagnen, der Verkündung der Ergebnisse und den Sitzungen der designierten Abgeordneten ziemlich leichtfertig und sorglos um. All das war für sie eher Anlass zu Spott, eine unerschöpfliche Quelle für Witze, die allen unterdrückten Völkern dazu dienen, die zu schluckende Bitternis zu mildern. Rein zufällig fiel die Ankündigung des Regimes, Kandidaten für Wahlen zum Syrischen Volksrat aufzustellen, in die Zeit des Beginns der Parlamentswahlen in drei deutschen Bundesländern, die sich für die Festlegung der Politik in der Frage der künftigen Rolle Deutschlands in Europa und den damit verbundenen Belastungen sowie dem Umgang der Bundesregierung mit dem äußerst komplizierten und bei den Deutschen umstrittenen Thema der Flüchtlinge als entscheidend erweisen. Abgesehen von allen Auswirkungen dieses Themas war interessant, wie stark das Interesse der Syrer an diesen Wahlen und ihren Ergebnissen war, und zwar nicht nur bei den nach Deutschland geflüchteten Syrern, sondern auch bei ihren Verwandten in Syrien, der Türkei, im Libanon und Jordanien. Denn dort warten zehntausende, wenn nicht hunderttausende, auf eine Familienzusammenführung. Das ist eine rein humanitäre Sache, ...

أكمل القراءة »