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أرشيف الكاتب: Lilian Pithan ليليان بيتان

الجميع تحت خيمة واحدة

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ليليان بيتان | محررة القسم الألماني في صحيفة أبواب ترجمة: د. هاني حرب يعرف متحف النوتات في برلين بمجموعة الآلات الموسيقية التي يضمها، وكذلك ببرنامج ورشات العمل الضخم الذي يقدمه وحديقته الموسيقية.  أيضا في هذا المساء البارد تصدح الموسيقى في أرجاء المتحف، ليس لوجود العديد من الآلات الموسيقية فيه، بل لأمر آخر. أكثر من 40 شخصًا أتوا اليوم لمشاهدة الشبكة الموسيقية “الخيمة”. في وسطها يقف عازف العود السوري نبيل أربعين (35 عامًا) من دمشق والذي يهدف لربط الموسيقيين المحليين مع نظرائهم القادمين الجدد إلى ألمانيا. “تعتبر برلين مدينة متعددة الثقافات. للأسف لا يعرف القادم الجديد كيف يتعرف على محيطه الفني ولهذا قمت بتأسيس الخيمة” هذا ما أخبرنا به أربعين. الخيمة باللغة العربية ترمز للقبائل البدوية وللإنسان العربي الأول. بالنسبة لنبيل أربعين ترمز الخيمة للاجئين واللجوء. في مدينته الأم دمشق أسس نبيل في العام 2005 متجرًا صغيرًا للآلات الموسيقية والذي حمل نفس الاسم أيضا. في غرفه المختلفة قام أربعين بتأسيس شركة للإنتاج الموسيقي أيضًا. في العام 2014 وبعد سوء الأحوال الأمنية في سوريا قرر نبيل مغادرة سوريا عبر لبنان وتركيا وصولا إلى ألمانيا والتي يقطن بها منذ العام 2015. و منذ وصوله إلى برلين بدأ نبيل بجمع الخبرات كعازف للعود ضمن المشهد الموسيقي في برلين في حفلات متعددة. عبر شبكته الجديدة يهدف نبيل للوصول إلى أمور عدة: “تهدف الخيمة لتبادل المعارف اللغوية والموسيقية. وأيضا ستساعد الخيمة القادمين الجديد على فهم العمل الموسيقي في ألمانيا وماهي القواعد والضوابط لهذا العمل”. للقيام بالحفلات المختلفة حصل نبيل أربعين على المساعدة من منظمتين غير حكوميتين ألمانيتين واللتين تعملان على ربط المشهد الموسيقي في ألمانيا ودفعه إلى الأمام. الأولى هي منظمة “CreAid” التي تقوم ببناء جسور بين الموسيقيين اللاجئين والصناعة الموسيقية في ألمانيا. الثانية هي منظمة “Give Something Back to Berlin” أعطِ شيئا في المقابل لبرلين، والتي تجمع القادمين الجدد إلى برلين. إضافة إلى ذلك كان متحف برلين للنوتات من المنظمين أيضا لهذه الحفلات. أحد أهداف ...

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قانون التظاهر في ألمانيا

REUTERS/Hannibal GERMANY

كريستينا هويشن وليليان بيتان ترجمة: د. هاني حرب ينظر إلى الألمان في أوروبا على أنهم كارهون للتظاهر، ولا يتظاهرون بشكل جيد. على الرغم من هذا، فإن العديد من المظاهرات خرجت خلال العشرين عامًا الماضية، والتي شدت مئات آلاف المتظاهرين ومنها المظاهرات ضد الحرب الأمريكية في العراق عام 2003 والمظاهرات الحاشدة ضد استمرار العمل بالطاقة النووية في ألمانيا، وكذلك المظاهرات التي حدثت في شتوتغارت ضد مشروع محطة شتوتغارت للقطارات “شتوتغارت 21”. العديد من المظاهرات الصغيرة تحدث بشكل يومي ولا يمر يوم واحد دون وجود مظاهرات ضد اتفاقية التجارة الحرة “TTIP” و”CETA” ومظاهرات لحماية حقوق الحيوان وضد التغييرات الجينية على الطعام وغيرها الكثير. إن التظاهر السلمي يحميه القانون والدستور الألماني، بل ويدعمه بشكل كبير. ترى المحكمة الدستورية العليا ومقرها كارلسروه أن التظاهر أمر مهم جدا للعملية الديمقراطية في ألمانيا، وهو مرتبط بشكل كبير بحرية الرأي وحرية التجمع التي يكفلها الدستور الألماني عبر مادتيه الخامسة والثامنة. كل شخص مقيم في ألمانيا له الحق بإبداء رأيه ونشره بالشكل الذي يراه مناسبًا. إن حرية الرأي محفوظة تماما من القمع أو الكبت ولكن لها حدود معينة: حيث لا يمكن لأحدهم أن يتظاهر لإنهاء الديمقراطية والحرية في ألمانيا المحفوظة والمكفولة عبر الدستور، حيث يعتبر هذا “عملا عدائيا ضد الدستور الألماني”. لا يمكن أيضًا تكذيب الهولوكوست “محرقة اليهود خلال الحرب العالمية الثانية” أو الدعوة إلأ العنف ضد مجموعة دينية أو عرقية معينة في المجتمع الألماني. المواطنون الألمان يملكون الحق بالتجمع وإبداء الرأي إما في مكان واحد كدور المؤتمرات أو مقرات الجمعيات المختلفة أو عبر المظاهرات والمسيرات. أما بالنسبة للأجانب فالأمر مختلف بعض الشيء. ولكن الاتفاقية الأوروبية لحقوق الانسان “EMRK” والتي تعترف بها ألمانيا، تحاول وبوضوح إعطاء المواطنين غير الألمان الحق ذاته بالتظاهر والتجمع. إن التظاهر مكفول عبر الدستور وينظمه قانون التظاهر في ألمانيا. من يرغب بالتظاهر تحت السماء المفتوحة فيمكنه ذلك دون الحصول على أي إذن مسبق، ولكن يتعين على المنظمين إخطار الشرطة قبل 48 ساعة من حدوث ...

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Filme für mehr Menschlichkeit

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Menschenrechte eignen sich wie kaum ein anderes Thema, engagierte und eindrucksvolle Filme zu schaffen. Ob Indonesien oder Mali, ob Fiktion oder Dokumentation: Menschenrechtsverletzungen lassen sich in jedem Land und auf jede künstlerische Art und Weise aufdecken. Eine besonders schöne Auswahl an Filmen, die sich mit der Verletzung, aber auch der Verteidigung der Menschenrechte befassen, wurde in diesem Monat beim Human Rights Film Festival in Zürich (7. bis 11. Dezember 2016) präsentiert. Die fünftägige Veranstaltung sei ein „Plädoyer für die Menschlichkeit und ein Versuch, durch die Kraft des Kinos den Widrigkeiten der Welt etwas entgegenzusetzen“, so Festivaldirektorin Sascha Lara Bleuler. Diese Widrigkeiten, wie sie in den 20 Filmen des Festivalprogramms dargestellt wurden, reichten von Gewalt gegen Frauen in Indien über Raubbau an Natur und Menschen in China bis hin zu Folter und Ermordung politischer Gefangener in Syrien. Geschichten aus Afghanistan, Kolumbien und Nordkorea durften ebenfalls nicht fehlen. Dass der Eröffnungsfilm, Divines (2016) von Houda Benyamina, aus Frankreich kam, war ein interessanter Akzent im sonst mehrheitlich außereuropäischen Programm. Die Kurzfilmreihe The Visibility of Human Rights Violations lenkte den Blick ebenfalls auf Europa, insbesondere auf dessen Umgang mit Geflüchteten im Mittelmeerraum und innerhalb der eigenen Staatsgrenzen.   An schwierigen Themen fehlte es beim HRFF also nicht und die Diskussionen im Anschluss an die Filme waren mehr als einmal hitzig. Wir stellen unsere drei Festivalfavoriten vor. Divines von Houda Benyamina (Frankreich 2016) Die Welt der ärmeren Pariser Vorstädte ist trist, vor allem dann, wenn man wie Dounia (Oulaya Amamra) so gut wie keine Chance hat, aus diesem Milieu auszubrechen. Zwischen dem örtlichen Café, das kaum mehr als ein Bretterverschlag ist, der Striptease-Bar, in der ihre Mutter arbeitet, und der Shopping Mall, in der sie die Nachmittage mit ihrer besten Freundin Maimouna (Déborah Lukumuena) verbringt, hat Dounia nur Aussicht auf einen drittklassigen Job. Sie will ...

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Alle unter einem Zelt

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Von Lilian Pithan. Das Klingende Museum in Berlin ist für seine Instrumentensammlung bekannt, für sein umfangreiches Workshopprogramm und seinen Musikgarten. Auch an diesem Novemberabend tönt es laut durch die Räume des Museums, doch das liegt zur Abwechslung mal nicht an der hohen Instrumentendichte. Mehr als 40 Personen sind gekommen, um am ersten Treffen des Musikernetzwerks „The Tent – Alkhaimeh” teilzunehmen. Mitten unter ihnen steht Nabil Arbaain, ein 35-jähriger Lautenspieler aus Damaskus, dessen Mission es ist, Einheimische und Neuankömmlinge in der Berliner Musikszene zusammenzubringen. „Berlin ist so multikulturell. Hier gibt es unglaublich viele Künstler aus verschiedenen Kulturen”, meint Arbaain. Wer hier neu sei, wisse aber oft nicht, wie er Anschluss an die Szene finden könne. „Deswegen habe ich vor einigen Monaten The Tent gegründet.” Das Zelt, auf Arabisch „al khaimeh”, ist ein uraltes Symbol nomadischer Völker und somit auch der ersten Araber. Für Nabil Arbaain ist es jetzt außerdem zu einem Symbol aller Geflüchteten geworden. In seiner Heimatstadt Damaskus hatte er 2005 einen Musikladen eröffnet, der auch schon den Namen Alkhaimeh trug, und in dessen Räumen eine Musikproduktionsfirma aufgebaut. Als die Sicherheitslage immer schlechter wurde, musste er 2014 über den Libanon und die Türkei nach Deutschland flüchten. Seit 2015 lebt Arbaain in Berlin und hat selbst als Lautenspieler schon einige Erfahrung in der städtischen Musikszene gesammelt. Mit seinem Netzwerk will er gleich mehrere Dinge erreichen: „Zum einen soll The Tent den Austausch von Sprachkenntnissen, Wissen und Instrumenten anregen. Zum anderen wollen wir Neuankömmlingen helfen zu verstehen, wie das Musikbusiness in Deutschland funktioniert und welche Gesetze man dabei beachten muss.” Für die Veranstaltung hat sich Arbaain Hilfe von zwei Organisationen geholt, die ebenfalls die Vernetzung in der Musikszene vorantreiben wollen: Das CreAid Network Berlin schlägt Brücken zwischen geflüchteten Musikern und der Musikindustrie. Der Verein Give Something Back to Berlin (GSBTB) organisiert Veranstaltungen, ...

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„Fremdenfeindlichkeit steckt in jedem von uns“

Foto: Stephan Roh

Von Lilian Pithan. Die russische Menschenrechtlerin Swetlana Gannuschkina ist die wichtigste Fürsprecherin von Geflüchteten, Binnenvertriebenen und Arbeitsmigranten in Russland. 1990, kurz nach dem Ende der Sowjetunion, gründete sie die NGO „Zivile Unterstützung“, die Geflüchteten juristischen, medizinischen und psychologischen Beistand leistet, Russischunterricht anbietet und bei der Arbeitsvermittlung hilft. Sie ist außerdem Gründerin und Leiterin des Netzwerks „Migration und Recht“ der internationalen Menschenrechtsorganisation Memorial. Im Oktober 2016 wurde Gannuschkina für ihr langjähriges Engagement mit dem „Right Livelihood Award“, auch als Alternativer Nobelpreis bekannt, ausgezeichnet. Wir haben Swetlana Gannuschkina im Oktober beim Frühstücksempfang der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin zum Gespräch getroffen. Sie setzten sich seit Ende der 1980er-Jahre für Geflüchtete und Binnenvertriebene ein. Was hat Sie damals zu diesem Engagement bewegt? Manchmal gibt es einfach Situationen, in denen man vor einem Problem steht und nicht länger die Augen davor verschließen kann. So war es damals: Die Flüchtlinge waren da, der Staat wusste nicht, wie er mit ihnen umgehen sollte, und wir haben unsere Augen nicht verschlossen. In der Sowjetunion hatte es ja per definitionem keine Flüchtlinge geben können. Migration gab es natürlich, aber die lief immer auf Initiative des Staates. Als die Sowjetunion auseinanderbrach, kam es für die Machthaber völlig unerwartet zu blutigen Konflikten (unter anderem in Armenien, Aserbaidschan und später in Tschetschenien; AdR), die in der Folge massive Flüchtlingsströme auslösten. Die Regierung wusste nicht, wie sie damit umgehen sollte. Michail Gorbatschow und andere dachten, dass sich die Sache schnell von alleine regeln würde. Wir aber verstanden, dass dieses Problem uns über Jahre begleiten würde. Damals hatten wir erstmals die Möglichkeit, uns in einer unabhängigen Nichtregierungsorganisation zu organisieren, was in der Sowjetunion noch nicht möglich gewesen war. So ist dann auch das Komitee „Zivile Unterstützung“ entstanden. Seit den 2000er-Jahren hilft ihre Organisation auch Arbeitsmigranten. Sehen diese sich den gleichen Hindernissen gegenübergestellt wie Geflüchtete?   ...

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Die Stimme der Exilliteratur

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Von Lilian Pithan. Sind Texte „aus Deutschland“ immer auf Deutsch und von Deutschen geschrieben? Natürlich nicht, möchte man dem Fragesteller lakonisch entgegnen und ihn gleichzeitig für die Einfachheit seiner literarischen Weltanschauung rügen. Doch so simpel, wie die Frage auf den ersten Blick erscheint, ist sie nicht. Auch wenn ein Text „aus Deutschland“ von einer Nigerianerin, einem Jemeniten oder einer Indonesierin auf Englisch, Arabisch oder Bahasa Indonesia verfasst sein könnte, entspricht das doch im globalisierten 21. Jh. immer noch nicht der Erwartung der meisten Leser. In diesem Sinne ist dem Schweizer Secession Verlag mit der im Oktober erschienenen Anthologie Weg sein – hier sein ein kleiner Coup gelungen: Der von dem deutschen Journalisten und Verleger Joachim von Zepelin konzipierte Band trägt den Untertitel „Texte aus Deutschland“ und versammelt zwischen rotgrünen Buchdeckeln Erzählungen, Kurzgeschichten und Gedichte von 19 Autoren, die in den letzten Jahren aus Syrien, dem Jemen und dem Iran nach Deutschland geflüchtet sind. Viele der Texte sind im deutschen Exil entstanden und wurden dank einer Förderung des Deutschen Literaturfonds aus dem Arabischen und dem Farsi ins Deutsche übersetzt. Gemeinsam ist ihnen allen, dass sie sich intensiv mit der Erfahrung von Flucht und Exil beschäftigen. Der Blickwinkel von Schriftstellern, die viel tiefer als andere Menschen in ihrer jeweiligen Sprache und Kultur verwurzelten sind, ist in diesem Rahmen ein gänzlich anderer und oft bei weitem facettenreicherer. Mit er Anthologie wolle man eben diese „Stimme der Literatur“ in der Flüchtlingsdebatte hörbar machen, so der editorische Ansatz von Joachim von Zepelin und seiner Mitstreiterin Christine Thalmann. Das Themenspektrum von Weg sein – hier sein ist dementsprechend ein weites und nicht wenige Texte befassen sich stärker mit den Erinnerungen an die Heimat als mit dem unmittelbaren Erleben des Exils. Zu den syrischen Autoren der Anthologie gehören Rasha Abbas, Ayham Agha, Ramy Al-Asheq, Assaf Alassaf, Mohammad ...

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“كره الأجانب موجود داخل كل شخص منا”، حوار مع الناشطة الروسية غانوشكينا

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ليليان بيتان* – برلين. اللاجئون، ألمانيا، وروسيا.. حوار مع الناشطة الروسية غانوشكينا “كره الأجانب موجود داخل كل شخص منا”. “يتم إخافتنا بألمانيا: “إن لم تتصرفوا بشكل جيد فإننا سنصبح كألمانيا”. “أنا لا أدعم أبدا التدخل العسكري الروسي في سوريا”. الناشطة الروسية سفيتلانا غانوشكينا تعتبر سفيتلانا غانوشكينا من أهم ناشطي حقوق الإنسان والمتحدثات في مجال اللاجئين والنازحين والمهاجرين في روسيا. في العام 1990 ومع انهيار الاتحاد السوفيتي قامت سفيتلانا بتأسيس منظمة “الدعم المدني” والتي تقدم الدعم القانوني والطبي والنفسي للاجئين وتقدم دورات باللغة الروسية للاجئين الراغبين بدخول سوق العمل الروسية. عدا عن ذلك فهي المؤسسة والقائمة على شبكة “الهجرة والحقوق” التابعة لمنظمة حقوق الإنسان “ميموريال”. في أكتوبر – تشرين أول من عام 2016 حصلت سفيتلانا على جائزة “Right Livelihood” لعملها الدائم لدعم المحتاجين واللاجئين حول العالم. على مائدة الإفطار في منظمة هاينرش بول في برلين، التقت “أبواب” بسفيتلانا غانوشكينا وكان لنا معها الحديث التالي: منذ نهاية 1989 وأنت تعلمين من أجل اللاجئين والنازحين. ما الذي دفعك للبدء بهذا النشاط والعمل؟ في بعض الأحيان تواجهك حالات وأمور في الحياة لا يمكنك غض النظر عنها أو إهمالها. وهذا ما حدث في ذلك الوقت: اللاجئون كانوا هنا ولم تعرف الدولة ما عليها القيام به أو ما هو المطلوب منها في ذلك الوقت، ولم نستطع نحن أن نبقي أعيننا مغمضة عن هذه الحالة. في الاتحاد السوفيتي لم يكن هنالك لاجئون بالتعريف وكانت الهجرات موجودة ولكن تحت طلب وسيطرة الاتحاد السوفيتي نفسه. عند تفكك الاتحاد السوفيتي بدأت المشاكل غير المتوقعة بالظهور ومنها ما كان دمويا بشكل كبير -كأرمينيا وأذربيجان ولاحقا الشيشان- وبسببها وصلت أعداد كبيرة من اللاجئين والنازحين. لم تعرف الحكومة الروسية آنداك ما عليها القيام به، ولم يعرف ميشيل غورباتشوف وباقي قادة الدول الجديدة كيفية التعامل مع اللاجئين وظنوا أن هذه المشكلة مرحلية وستحل نفسها بنفسها خلال فترة بسيطة. للأسف نحن عرفنا حجم المشكلة واستطعنا تأسيس أول منظمة غير حكومية وهي „الدعم المدني” وهذا لم يكن ...

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Goethe-Institut: Damaskus im Exil

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Von Lilian Pithan. Vor drei Jahren hat das Goethe-Institut in Damaskus seine Türen geschlossen. Seither klafft eine Wunde in der Erinnerung vieler Syrer und Deutscher, für die das Institut über Jahre hinweg ein Ort des befreiten intellektuellen Austauschs war. Um diese Leerstelle zu schließen, richtet das Goethe-Institut vom 20.10. bis 05.11. in Berlin den Projektraum „Damaskus im Exil“ ein, in dem der Faden wiederaufgenommen wird, der 2012 zerrissen ist. Schon am Eröffnungsabend erklärte die Theaterwissenschaftlerin Raniah Mleihi, die am Goethe-Institut in Damaskus Deutsch gelernt hat und mittlerweile als Dramaturgin an den Münchner Kammerspielen arbeitet: „Ich fühle mich so, als träfe ich meine Familie wieder!“ Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts, ließ seine ganz persönlichen Erinnerungen an Damaskus und Aleppo Revue passieren und die Regisseurin Diana El-Jeroudi sprach dem zahlreich erschienen Berliner Publikum Mut zu: „Das Kunstschaffen in Syrien ist lebendig, auch das Volk ist daran beteiligt und das ist etwas Wertvolles.“ Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung von Nabil Arbaain, der zusammen mit den zwei Producern von Aananda traditionelle arabische Lautenmusik mit elektronischen Klängen verband. Auf dem zweiwöchigen Veranstaltungsprogramm von „Damaskus im Exil“ stehen unter anderem Filmgespräche mit Talal Derki (Return to Homs) und Avo Kaprealian (Houses Without Doors), Diskussionsrunden über die aktuelle Lage der syrischen Verlagsszene, Konzerte mit dem Klarinettisten Kinan Azmeh und verschiedenen Producern elektronischer Musik aus dem arabischen Raum und Autorenlesungen mit Mudar al Haggi (Deine Liebe ist Feuer) und Rasha Abbas (Die Erfindung der deutschen Grammatik). Der Eintritt zu den meisten Veranstaltungen ist frei. Tickets für die Filmvorführungen kosten 4 Euro. Mehr Informationen und Programm: https://www.goethe.de/de/uun/ver/dix.html Lilian Pithan ليليان بيتان Lilian Pithan ist die deutsche Redakteurin von Abwab. Sie schreibt außerdem für das Goethe Institut Magazin und ParisBerlin, meist über Themen aus Kultur und Gesellschaft, und hat in der Vergangenheit für Cafébabel, Europe&Me und die Jugendpresse Deutschland gearbeitet. ...

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معهد غوته: دمشق في المنفى

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ليليان بيتان – برلين منذ حوالي الثلاث سنوات أغلق معهد غوته في دمشق أبوابه. هذ الأمر ترك جرحا لدى كثير من السوريين والألمان على حد سواء حيث كان المعهد مكانا لتبادل الآراء والثقافات بشكل حر تماما. ولملء هذا الفراغ التعليمي الثقافي قام معهد غوته بين العشرين من تشرين الأول – أكتوبر والخامس من تشرين الثاني – نوفمبر بتجهيز مشروع جديد في برلين بعنوان “دمشق في المنفى” ليكون تكملة للمسيرة الثقافية التي توقفت في عام 2012. في أمسية الافتتاح شرحت المسرحية رانيا المليحي والتي درست اللغة الألمانية في معهد غوته في دمشق وتعمل حاليا كمدرسة دراما في مسرح ميونخ: „أحس كأنني التقيت عائلتي من جديد”! أما المدير العام لمعهد غوته السيد جوهانس إيبرت تحدث وبشكل مستفيض عن ذكرياته الخاصة في دمشق وحلب، وأما المخرجة ديانا الجيرودي فتحدثت للجمهور في برلين أن الفن في سوريا مازال حيا وأنا الشعب السوري يعمل ومازال ينتج الفنون المختلفة. كل هذا كان برفقة المؤلف الموسيقي وعازف العود نبيل أربعين مع منتجي موسيقى أنانادا والتي هي موسيقى تراثية على آلة الفلوت وفرقة موسيقية مرافقة. خلال أسبوعي الحدث في برلين سيتم عرض العديد من البرامج الثقافية ومنها فيلم المخرج طلال ديركي “العودة إلى حمص” وفيلم المخرج أفو كابريليان ” بيوت دون أبواب”. إضافة إلى ذلك ستكون هنالك جلسات حوار عن الوضع الحالي في سوريا وأيضا حفلة لعازف الكارينيت كنان عظمة والعديد من الموسيقيين السوريين والعاملين في الوسط الثقافي والأدباء وكذلك ستكون هناك ندوة بعنوان “كيف تم اختراع اللغة الألمانية” وهو عنوان كتاب المؤلفة رشا عباس من سوريا وستشاركها المترجمة الألمانية ساندرا هتزل. إن دخول معظم هذه الحفلات والجلسات مجاني تماما. بطاقات الأفلام تكلف 4 يورو. لمزيد من المعلومات: https://www.goethe.de/de/uun/ver/dix.html   *ترجمة: د. هاني عباس Lilian Pithan ليليان بيتان Lilian Pithan ist die deutsche Redakteurin von Abwab. Sie schreibt außerdem für das Goethe Institut Magazin und ParisBerlin, meist über Themen aus Kultur und Gesellschaft, und hat in der Vergangenheit ...

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“نحن” تعني “جميعنا”

ليليان بيتان

مضى أكثر من عام بقليل على إطلاق أنغيلا ميركل لأشهر كلماتها: “ Wir schaffen das“، وتعني: “نحن يمكننا ذلك”. ثلاث كلمات صغيرة باللغة الألمانية ألهبت أكبر حراك مساند للاجئين في تاريخ المجتمع المدني الألماني. إلّا أن الذي غاب كثيرًا عن النقاشات المطولة حول الهجرة والاندماج في السنة الماضية كان تفسير الضمير الذي بدأت به الجملة: “نحن”. يفترض معظم الألمان أن هذا الضمير يعود عليهم وحدهم، وعلى قدرتهم على التعامل مع البيروقراطية وتأمين السكن وتنظيم دورات اللغة. إلا أن نقطة أساسية تفوتهم عبر عدم السماح للقادمين الجدد بالمشاركة في هذه العملية، باستثناء مشاركتهم في دورات الاندماج الإلزامية وتقيّدهم بالقانون الألماني. لكي تصبح جملة “نحن يمكننا ذلك” ذات مغزى، ولكي ينجح تطبيقها في الأعوام القادمة، لا بد من تفسير كلمة “نحن” بشكل عالمي أكثر، وأن تشمل القادمين الجدد. من المستحيل أن يخلق طرف بمفرده مجتمعًا مفتوحًا ودامجًا دون إعطاء المجال لأفكار وآراء أولئك الذين ينظر إليهم على أنهم أقليات أو غرباء. كما يستحيل تحقيق ذلك بالاعتماد بشكل كامل على المؤسسات السياسية والحكومية، مثل مركز الوظائف “جوب سنتر” ومدرسة اللغة “فولكس-هوخ-شوله”. المسؤولية الحقيقية المترتبة على هذه الجملة تقع على عاتق الناس، أي كل شخص فينا، وهي لا تعني فقط الاحتفال بـ “ثقافة الترحيب” لفظيًا، بل بجعلها فعالة على كافة المستويات والأصعدة. ولعل الخطوة الأهم تكمن في إنشاء الصداقات. في عالم مثالي، سيكون لكل ألماني بعد خمس سنوات خمسة أصدقاء من القادمين الجدد، ولكل من القادمين الجدد خمسة أصدقاء ألمان. عندها لن يعود هناك وجود لـ “نحن” و”هم”، فلا علينا “نحن” أن “نساعدهم”، ولا “هم” عليهم أن يعتمد على “تعاطفنا”. وعندها، سنصبح “جميعنا” معًا نؤمن بمجتمع منفتح حر، يحترم فيه كل منا الآخر كندّ له.   ليليان بيتان صحافية ألمانية من أسرة أبواب Lilian Pithan ليليان بيتان Lilian Pithan ist die deutsche Redakteurin von Abwab. Sie schreibt außerdem für das Goethe Institut Magazin und ParisBerlin, meist über Themen aus Kultur und Gesellschaft, und hat ...

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